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Ansprechpartner:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Fachbereich 3
Dipl.-Chem. Thomas von der Heyden
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2580
Fax: 02241 231-2234
E-Mail
Raumlüftung
Die Qualität der Atemluft an Innenraumarbeitsplätzen wird unter anderem durch die Raumlüftung beeinflusst. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten der Lüftung:
- freie Lüftung: Luftaustausch durch offene Fenster und Türen sowie Ritzen
- maschinelle Lüftung: die Luft wird gezielt zu- und abgeführt.
Klimaanlagen sind maschinelle Lüftungsanlagen, in denen die Luft zusätzlich be- und/oder entfeuchtet, gekühlt und/oder erwärmt werden kann.
Beschwerden über schlechte Luftqualität oder über das Raumklima sind auch auf eine ungeeignete Luftführung sowie eine ungenügend eingestellte Klimaanlage zurückzuführen. So kann eine unsachgemäße Einstellung der Zuluftdurchlässe zu Zuglufterscheinungen an Arbeitsplätzen führen. In manchen Fällen kommt die zugeführte frische Luft den Menschen im Arbeitsraum erst gar nicht zugute, da sie direkt wieder im Abluftdurchlass verschwindet.
Bei der Begutachtung und Bewertung von Raumlufttechnischen Anlagen sollten Fachleute einbezogen werden. Außerdem müssen die Anlagen regelmäßig gewartet und gereinigt werden.
Report Innenraumarbeitsplätze:
Abschnitt 3.2.2 „Raumlufttechnische Anlagen“
Weitere Informationen und IFA-Projekte:
Publikationen und Links:
Pohl, K. et al.: Endotoxine und Bakterien im Befeuchterwasser von Raumlufttechnischen Anlagen in Büroräumen.
von Hahn, N.: Trockene Luft und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit – Ergebnisse einer Literaturstudie.


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