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Ansprechpartner:
Fachbereich 2
Dr. rer. nat. Dietmar Breuer
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2533
Fax: 02241 231-2234
Messung chemischer Einwirkungen
Ein zentrales Problem bei Schadstoffmessungen in Innenräumen ist die Vielzahl der Möglichkeiten, die sich sowohl durch die unterschiedlichen Schadstoffe als auch durch die Quellencharakteristik ergeben. Kontinuierliche Quellen wie Baumaterialien oder Einrichtungsgegenstände geben die Schadstoffe über einen langen Zeitraum ab, während intermittierende Quellen – Tabakrauch, Parfumeintrag, Schädlingsbekämpfungsmittel – kurzzeitige Spitzenbelastungen erzeugen können.
Zur Beurteilung der Innenraumluftqualität werden eine ganze Reihe von Messparametern vorgeschlagen.
In den meisten Fällen sind dies Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC – volatile organic compounds), Aldehyden (insbesondere Formaldehyd) und Kohlendioxid. Für die flüchtigen organischen Verbindungen werden die Summenkonzentration (TVOC – total volatile organic compounds) und – soweit möglich – die Konzentrationen der Einzelstoffe analytisch ermittelt.
Werden Belastungen durch Schadstoffe nachgewiesen, so sind diese zu beurteilen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen, die dem jeweiligen Einzelfall angepasst sind.
Report Innenraumarbeitsplätze:
Weitere Informationen und IFA-Projekte:
IFA-Referat 2.2 „Analyse organischer und ausgewählter anorganischer Gefahrstoffe“
IFA-Referat 2.1 „Analyse von Metallen und ausgewählten organischen Gefahrstoffen“
IFA-Sachgebiet
Massenspektrometrie/
Stoffidentifizierung
Fachinformationen zum Thema
Ringversuche des
IFA
3080 „Luftqualität an Büroarbeitsplätzen“
Publikationen und Links:
Schlechter, N. et al.: Beurteilung der Raumluftqualität an Büroarbeitsplätzen.
Messung von Innenraum-Luftverunreinigungen. Aus der Arbeit des BGIA Nr. 0116


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