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Herkunft deutscher Luftgrenzwerte
Die deutschen Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz werden auf Vorschlag des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) vom zuständigen Bundesministerium im Gemeinsamen Ministerialblatt (früher im Bundesarbeitsblatt) veröffentlicht. Damit finden sie Eingang in die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 900 „Arbeitsplatzgrenzwerte“ (TRGS 900). Der AGS wurde 1972 unter dem Namen „Ausschuss für gefährliche Arbeitsstoffe“ gegründet und setzt sich aus sachverständigen Vertretern der Sozialpartner, Aufsichts- und Bundesoberbehörden, Berufsgenossenschaften sowie der Wissenschaft zusammen. Dieses Gremium erstellt das technische Regelwerk für Gefahrstoffe und schreibt es fort. Der AGS kann selbst Luftgrenzwerte ableiten oder aber dem zuständigen Bundesministerium Vorschläge externer Fachgremien nach sorgfältiger Prüfung weiterempfehlen. Die in der TRGS 900 aufgeführten Luftgrenzwerte sind deshalb von unterschiedlicher Herkunft und Qualität:
Luftgrenzwerte der "MAK-Kommission"
Gremien und Organisationen
Ausschuss für Gefahrstoffe - AGS
Beratergremium für Altstoffe - BUA
Classification and Labelling Working Group
Committee on Updating of Occupational Exposure Limits
Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG
Kommissionssekretariat der "MAK-Kommission"
Ex-ECB, früher: European Chemicals Bureau
Scientific Committee on Occupational Exposure Limits - SCOEL

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