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Apparatur

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Apparatur zur Belegung der Probenröhrchen, Bild: IFA

Legende:

1 = Eingang Luft
2 = Eingang Stickstoff
3, 4 = Volumenstromregler
5 = Thermostat und Waschflasche zur Sättigung des Gasstroms mit Lösemittel
6 = Mischrohr
7 = Gasflasche
8 = Gasausgang - Abzug
9 = Gasausgang - Probenahme
10 = Gasausgang - Prozessgaschromatograph

Ringversuch Lösungsmittel

  • Herstellung der Sammelröhrchen
    Die Herstellung der Proben für organische Lösungsmittel wird von einem externen Labor übernommen. Die Belegung der Sammelröhrchen erfolgt mithilfe einer dynamischen Prüfgasapparatur. Die Apparatur ist in der Abbildung dargestellt. Es wird jeweils nur ein Sammelröhrchen beladen. Die zur Beaufschlagung der Sammelröhrchen verwendete Pumpe muss kalibriert sein. Während der Probenahme wird bei Konstant-Flow-Pumpen mit einer Gaszähluhr das durch das Röhrchen gesaugte Volumen gemessen.

    Bei Verwendung einer diskontinuierlichen Pumpe (Hubpumpe) wird vor Versuchsbeginn das Volumen des Einzelhubes bestimmt. Während der Probenahme wird mit einer entsprechenden Zählvorrichtung die Gesamthubzahl festgehalten, sodass durch Multiplikation der Gesamthubzahl mit dem Einzelhubvolumen eine Bestimmung des Gesamtvolumens möglich ist.

    Nach Beaufschlagung des Sammelröhrchens wird es mit der zugehörigen Polyethylenkappe verschlossen und kann der Analyse zugeführt werden.

  • Belegung der Sammelröhrchen
    Als Probenträger werden Aktivkohleröhrchen der Typen B oder NIOSH der Firma Dräger verwendet. Zwischen diesen beiden Probenröhrchen kann frei gewählt werden. Die absolute Belegung bezieht sich auf den MAK- bzw. TRK-Wert des jeweiligen Schadstoffes (vgl. Tabelle).

    Zur Berechnung wurden folgende Randbedingungen angenommen:
    • Konzentrationsbereich: 0,01-facher bis 2-facher MAK- bzw. TRK-Wert
    • Volumenstrom:
      für TYP B - Röhrchen: 20 l/h
      für NIOSH - Röhrchen: 8 l/h
    • Probenahmedauer: zwei Stunden
    Ein Probensatz besteht aus:
    • einem Paket ungeöffneter Röhrchen der gleichen Herstellungscharge und
    • drei Probenröhrchen mit je drei bis fünf zu bestimmenden Lösungsmitteln von unterschiedlicher Konzentration, vgl. Tabelle.
    Den Teilnehmern wird mitgeteilt, welche Proben chlorierte Kohlenwasserstoffe enthalten. Für die 17 Substanzen werden die Belegungen in den in der Tabelle aufgeführten Bereichen liegen.

so geht's

Ringversuche 2012

dguv-infomation

Termine der Ringversuche 2012, Bestellformulare und Teilnehmerinformationen zum Download