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Näharbeitsplatz

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Neu entwickelter, ergonomisch gestalteter Näharbeitsplatz, Näherin ausgerüstet mit dem CUELA-Messsystem, Bild: IFA

Ansprechpartner:

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Fachbereich 4
Dr. Rolf Ellegast
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2605
Fax: 02241 231-2234

Ergonomie an Näharbeitsplätzen

Seit Jahren ist bei den Beschäftigten in der deutschen Nähindustrie ein erhöhter Krankenstand mit entsprechenden Fehlzeiten festzustellen. Die vorwiegend auftretenden Erkrankungen sind Muskel-Skelett-Erkrankungen, insbesondere der Wirbelsäule und des Schulter-Arm-Systems. Im Rahmen eines von der damaligen Lederindustrie-Berufsgenossenschaft und der damaligen Textil- und Bekleidungs-Berufsgenossenschaft initiierten Forschungsprojektes entwickelte das IFA in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule München und dem Ingenieurbüro Schwan, Frankfurt einen ergonomisch gestalteten Muster-Näharbeitsplatz sowie eine praxisnahe Handlungsanleitung zur ergonomischen Einrichtung von Näharbeitsplätzen.

Der neu entwickelte ergonomische Näharbeitsplatz ist mittlerweile kommerziell erhältlich. Seine Akzeptanz ist bei den Näherinnen, die ihn im Rahmen des Projektes testen konnten, sehr hoch. Eine Reduzierung ihrer körperlichen Beanspruchung war messtechnisch nachweisbar.

Forschungspartner:

  • Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)
  • Berufsgenossenschaft Elektro Textil Energie Medienerzeugnisse (BGETEM)
  • Fachhochschule München, Fachbereich Feinwerk- und Mikrotechnik/Physikalische Technik
  • Ingenieurbüro Schwan, Frankfurt

so geht's

Zum Download

Projekt-Information

Abschlussbericht: BIA-Report 7/2004 Ergonomie an Näharbeitsplätzen

Ergonomie an Näharbeitsplätzen - Messtechnische Erfassung von Schulter-Arm-Bewegungen. Aus der Arbeit des BGIA, Nr. 0118