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Auszug aus der WIDAAN-Software, Grafische Darstellung der Körperbewegungen und zugehörige Videoaufnahme, Bild: IFA
Ansprechpartnerin:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Fachbereich 4
Dr. Ulrike Hoehne-Hückstädt
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2633
Fax: 02241 231-2234
E-Mail
Arbeitsbezogene Muskel-Skelett-Erkrankungen
der oberen Extremität (AMSE-OE), repetitive Tätigkeiten und deren Bewertung
Zwischen dem Auftreten von arbeitsbezogenen Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität (AMSE-OE) und repetitiven Tätigkeiten (Tätigkeiten mit sich wiederholenden Bewegungsabläufen) lässt sich epidemiologisch ein Zusammenhang darstellen. Um unter präventiven Aspekten des Arbeitsschutzes eine Bewertung repetitiver Tätigkeiten vornehmen zu können, müssen folgende Risikofaktoren berücksichtigt werden:
- Repetitivität
- Kraftaufwand
- Körper- und Gelenkbewegungen sowie -haltungen in ungünstigen Winkelbereichen
- Ungünstige Arbeitsumgebungsfaktoren (Vibration, Kälte, Hitze, …)
- Dauer der repetitiven Aufgabe während einer Arbeitsschicht
- Verteilung der Pausen und Ruhezeiten.
Um diese erfassen und in die Gesamtbeurteilung der repetitiven Tätigkeit einfließen lassen zu können, sind in der arbeitswissenschaftlichen Literatur verschiedene Verfahren beschrieben. Dazu können hier Arbeitsbögen in deutscher Übersetzung mit einer Kurzanleitung heruntergeladen werden für
- RULA (Rapid Upper Limb Assessment),
- HAL TLVs (Hand Activity Level Threshold Limit Values) und
- OCRA (Occupational Risk Assessment of Repetitive Movements and Exertions of the Upper Limb).
Ausführliche Hintergrundinformationen enthält der BGIA Report 2/2007 „Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität - Entwicklung eines Systems zur Erfassung und arbeitswissenschaftlichen Bewertung von komplexen Bewegungen der oberen Extremität bei beruflichen Tätigkeiten“

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