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Zahntechniker mit CUELA-Messsystem beim Erstellen des Wachsmodells für einen Zahnersatz, Bild: IFA
Ansprechpartnerin:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Fachbereich 4
Dr. Ulrike Hoehne-Hückstädt
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2633
Fax: 02241 231-2234
E-Mail
Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität und berufliche Tätigkeit
In den Statistiken der Arbeitsunfähigkeitstage stellen die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes seit Jahren die häufigste Einzelursache dar (regelmäßig etwa 25 % bis 30 % aller Arbeitsunfähigkeitstage). Etwa die Hälfte dieser Beschwerden und Erkrankungen involvieren die obere Extremität, wobei Arbeitnehmer verschiedener Berufsgruppen und mit unterschiedlichsten Tätigkeiten betroffen sind. Arbeitsmediziner und Sicherheitsfachkräfte, die sich hinsichtlich dieser Beschwerden und Erkrankungen zunehmend mit Fragen zur Expositionsermittlung und -bewertung sowie zur Prävention konfrontiert sehen, beklagen eine mangelnde Übersicht zu fundierten Erkenntnissen und Verfahren der Expositionsermittlung.
Daher ist das IFA seit 1998 im Bereich der Prävention von arbeitsbezogenen Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität intensiv für die Berufsgenossenschaften tätig. Erkenntnisse aus der internationalen Literatur werden durch eine fortlaufende Literaturrecherche gewonnen und aktualisiert. Sie werden durch Praxiserfahrungen aus Betriebsberatungen und Forschungsprojekten vertieft und erweitert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus diesen Aktivitäten stellt ein Report dar, der sich sowohl an den Arbeitsmediziner als auch die Sicherheitsfachkräfte richtet. Dieser Report gibt Hintergrundinformationen zur Anatomie und Physiologie der oberen Extremitäten, bevor mögliche arbeitsbedingte Risikofaktoren und Schädigungsmechanismen, wie sie in der aktuellen Fachliteratur diskutiert werden, beschrieben werden. Weiterhin werden ausgewählte Verfahren zur Erfassung und Bewertung der Risikofaktoren vorgestellt und in deutscher Übersetzung mit einer erklärenden Vorgehensweise zur Anwendung zugänglich gemacht. Anwendungsbeispiele aus der Praxis verdeutlichen die Vor- und Nachteile der Bewertungsverfahren.
Weitere Informationen
Zum Download
Abschlussbericht: BGIA-Report 2/2007: Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität. Entwicklung eines Systems zur Erfassung und arbeitswissenschaftlichen Bewertung von komplexen Bewegungen der oberen Extremität bei beruflichen Tätigkeiten
Arbeitsbögen zur Bewertung von Arbeitsbezogenen Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremität (AMSE-OE) und repetitive Tätigkeiten

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