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Ergebnisse aus der Forschung II/2008
Zu neuen Projekten des BGIA - Institut für Arbeitsschutz liegen Zeitschriftenaufsätze oder Broschüren vor. Sonderdrucke der Veröffentlichungen können kostenlos angefordert werden oder stehen als PDF-Dateien zum Herunterladen bereit. Weitere Forschungsprojekte des BGIA sind online verfügbar.
- Exposition gegenüber Stoffgemischen einfach ermitteln und beurteilen
Das BGIA - Institut für Arbeitsschutz und andere Fachleute haben ein Modell entwickelt, mit dem sich die inhalative Exposition am Arbeitsplatz beurteilen lässt, auch wenn nicht für alle Stoffe des Gemisches Messergebnisse und Arbeitsplatzgrenzwerte vorliegen. Ziel ist es, über die Notwendigkeit von Atemschutz entscheiden zu können. Der Sonderdruck kann über info@dguv.de kostenlos bestellt werden.
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Handlungsanleitung zum Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen
Über den Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen, die zur Wärme- und Schalldämmung in Form von Glaswolle oder Steinwolle zum Einsatz kommen, informiert eine Handlungsanleitung. Sogenannte "alte" Dämmstoffe enthalten Fasern, die als krebserzeugend gelten. Sie dürfen seit dem 1. Juni 2000 in Deutschland nicht mehr verwendet werden. "Neue" Dämmstoffe mit dem RAL-Gütezeichen gelten als gesundheitlich unbedenklich. Der Sonderdruck, der unter Mitarbeit von Berufsgenossenschaften und des BGIA erarbeitet und aktualisiert wurde, kann über info@dguv.de kostenlos bestellt werden.
- Einsatz von Pflastern zur Bestimmung der Hautbelastung
Dermaldosimeter sind Pflaster, mit denen sich die Hautbelastung durch Gefahrstoffe einschätzen lässt. Eine Literaturstudie des BGIA - Institut für Arbeitsschutz informiert über die verschiedenen Anwendungsgebiete und Pflastermaterialien und bewertet die Qualität des Verfahrens. Der Beitrag kann über info@dguv.de kostenlos bestellt werden.
- Rückhaltefähigkeit von trennenden Schutzeinrichtungen an Maschinen
Trennende Schutzeinrichtungen an Werkzeugmaschinen sollen Personen vor Verletzungen durch Teile schützen, die mit hoher Geschwindigkeit aus dem Arbeitsraum der Maschine herausgeschleudert werden. Ein neuer Beitrag des BGIA zeigt, inwieweit einfache Beschussprüfungen helfen können, die Rückhaltefähigkeit solcher Schutzeinrichtungen an Schleifmaschinen zu beurteilen. Der Beitrag kann kostenlos über info@dguv.de bestellt werden.
- Neue Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische
Seit Dezember 2007 gelten neue Arbeitsplatzgrenzwerte für additivfreie Kohlenwasserstoffe, die als Lösemittel verwendet werden. Nach einer neuen Methode ("RCP-Verfahren") ist es nun möglich, aus den Grenzwerten der Inhaltsstoffe einen Gemischgrenzwert zu berechnen. Das BGIA hat gemeinsam mit den Sozialpartnern und anderen Arbeitsschutzeinrichtungen ein Konzept entwickelt, mit dem sich früher gemessene Kohlenwasserstoffkonzentrationen im Hinblick auf die neuen Grenzwerte bewerten lassen. Drei Artikel zum Thema können kostenlos bestellt werden.
Neue Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische
Download Teil 1 Ableitung und Anwendung
Download Teil 2 Geltungsbereich und Auswirkungen
Download Bewertung von alten Kohlenwasserstoffmessungen
- Risikokommunikation im Betrieb - eine neue Herausforderung
Die neue Gefahrstoffverordnung sieht für krebserzeugende Stoffe so genannte risikobasierte Arbeitsplatzgrenzwerte vor. Wie Betriebe mit diesem neuen Konzept umgehen können und wie vor allem die betriebliche Risikokommunikation funktioniert, beschreibt das BGIA - Institut für Arbeitsschutz in einer neuen Veröffentlichung in der Zeitschrift Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft.
Download - Luftgrenzwerte für krebserzeugende Arbeitsstoffe
Der Arbeitskreis "Grenzwerte und Einstufungen für krebserzeugende und erbgutverändernde Stoffe" im Ausschuss für Gefahrstoffe schlägt wissenschaftlich begründete Arbeitsplatzgrenzwerte für diese Substanzen vor. Das BGIA beschreibt die Arbeitsweise des Arbeitskreises und diskutiert mögliche Konsequenzen und Zukunftsperspektiven. Der Artikel aus der Zeitschrift Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft kann kostenlos bestellt werden.

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