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BGIA-Archiv 2005: BGIA-Projekte - Ergebnisse aus der Forschung
Zu neuen Projekten des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz - BGIA liegen Zeitschriftenaufsätze vor. Sonderdrucke der Veröffentlichungen können kostenlos angefordert werden oder stehen als PDF-Dateien zum Herunterladen bereit. Zur Bestellung suchen Sie in der Publikationsdatenbank nach dem jeweiligen Titel. Über die Fundstelle erreichen Sie das Bestellformular. Weitere Forschungsprojekte des BGIA sind online verfügbar.
- Vorkommen ultrafeiner Aerosole an Arbeitsplätzen
Über die aktuelle Expositionssituation im Zusammenhang mit ultrafeinen Partikeln an verschiedenen industriellen Arbeitsplätzen informiert ein neuer Beitrag. Die Anzahl exponierter Arbeitsplätze außerhalb der Nanomaterialherstellung und -verarbeitung ist erheblich. - Karusselltüren - Verbesserungen sind dringend notwendig
Umfangreiche Aktivitäten zur Verbesserung der Sicherheit automatischer Türsysteme und ihre Umsetzung im Rahmen der nationalen Normung beschreibt eine neue Veröffentlichung. Auslöser war ein Unfall an einer Karusselltür des Köln-Bonner Flughafens, bei dem im März 2004 ein zu Tode kam. - Staubexposition beim Fräsen von Straßenbelägen
Einen Sachstandsbericht zur Staubexposition beim Fräsen von Straßenbelägen liefert eine neue BGIA-Veröffentlichung. Vorgestellt werden der Stand der Technik, die rechtliche Situation, Ergebnisse bisheriger Messungen und Hinweise zur Durchführung von Messungen und Schutzmaßnahmen. Beim Abfräsen alter Straßenbeläge können gesundheitsgefährliche Expositionen durch Asbestfasern und Quarzstäube entstehen. - Raumakustische Maßnahmen in Werkstätten für Behinderte
Die Anforderungen hinsichtlich des Lärmschutzes, die speziell bei der Beschäftigung Behinderter gelten, erläutert eine neue Veröffentlichung des BGIA, die heruntergeladen werden kann (siehe Seite 18). Die neue europäische Lärmschutzrichtlinie verlangt, bei Lärmschutzmaßnahmen gezielt Risikogruppen zu berücksichtigen. In Behindertenwerkstätten in der Holz- und Metallbearbeitung stellt Lärm ein erhebliches Problem dar. - Staubexplosionsereignisse: IVSS-Kompendium für die Praxis
Über Ursachen, Lehren und Maßnahmen im Zusammenhang mit Staubexplosionsereignissen informiert ein Kompendium für die Praxis, das über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Es ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit in den Sektionen "Chemie" und "Maschinen- und Systemsicherheit" der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS). Der Bericht soll helfen, auch ohne spezielle Explosionsschutzkenntnisse zu beurteilen, ob im eigenen Betrieb Gefahren durch brennbare Stäube entstehen können und ggf. ein Schutzkonzept zu erstellen. - Wirkung und toxikologische Relevanz von NTP-Luftreinigungsgeräten
Über die Wirkung und toxikologische Relevanz von so genannten NTP-Luftreinigungsgeräten informiert ein neuer Beitrag, der zum Download zur Verfügung steht bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Bei diesen Geräten erzeugt eine elektrische Entladung zwischen zwei Elektroden ein nicht thermisches Plasma (NTP) mit energiereichen Teilchen; diese sollen mit Luftschadstoffen zu gesundheitlich unbedenklichen Produkten abreagieren. Aus Sicht der Experten kann der Betrieb solcher Geräte in unmittelbarer Nähe von Personen nicht empfohlen werden. - Nur Ursachenforschung hilft - Unfälle durch manipulierte Schutzeinrichtungen
Umfang und Ursachen von Manipulationen an Schutzeinrichtungen beschreibt das BGIA in einem Beitrag. Es handelt sich um die Ergebnisse eines Forschungsprojekts mit dem Ziel, Manipulationen und damit verbundene Unfälle zukünftig zu verhindern. - Analytische Methoden für chemische Stoffe
Über die Bewertung von Verfahren zur Messung von Gefahrstoffen in Arbeitsbereichen informiert eine neue Veröffentlichung, die auch über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Der Bericht enthält die Ergebnisse eines europäischen Projektes, an dem des BGIA beteiligt war. Hintergrund ist die "Chemical agents directive" der Europäischen Union, die eine Liste geeigneter Messverfahren für Gefahrstoffe fordert. Insgesamt wurden für 123 Stoffe in 228 Methodenblättern die Kenndaten zusammengestellt und die Eignung bewertet. Eine Veröffentlichung als Datenbank ist geplant. - Berufsgenossenschaftliches Messsystem Gefahrstoffe
Das Berufsgenossenschaftliche Messsystem Gefahrstoffe (BGMG) und Eckdaten des Systems für 2004 beschreibt eine neue Publikation des BGIA, die im Internet zu finden ist bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Im BGMG werden Konzentrationen von Gefahrstoffen inArbeitsbereichen ermittelt und dokumentiert. Alle Messwerte einschließlich der Betriebs- und Expositionsdaten werden in der Expositionsdatenbank MEGA gespeichert. - Risikobetrachtungen für krebserzeugende Stoffe als Teil der Gefährdungsbeurteilung
Strategien zur Beurteilung krebserzeugender Stoffe auf der Basis von Risikobetrachtungen beschreibt eine neue Veröffentlichung des BGIA, die herunterzuladen ist bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Die neue Gefahrstoffverordnung verlangt, alle Gefährdungen zu ermitteln und zu beurteilen, die von der Tätigkeit und den Gefahrstoffen ausgehen, auch wenn Grenzwerte als Beurteilungsmaßstab fehlen. Dies gilt insbesondere für die krebserzeugenden und erbgutverändernden Stoffe. - Was bringt die neue EU-Lärm-Richtlinie?
Die Veränderungen, die die neue EU-Lärm-Richtlinie mit sich bringt, beschreibt eine neue Veröffentlichung des BGIA, die kostenlos unter bgia-info@dguv.de bestellt werden kann. Diese Richtlinie ist am 15. Februar 2003 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden, sie tritt voraussichtlich Anfang 2007 in Deutschland für den gewerblichen Bereich in Kraft. - Konventionsverfahren für lösliche Stäube
Ein Konventionsverfahren zur Bestimmung des löslichen Anteils von Stäuben beschreibt eine neue Veröffentlichung des BGIA, die heruntergeladen bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Es wird empfohlen, das Verfahren einzusetzen, um für Arbeitsbereiche exemplarisch Daten zur Löslichkeit von Stäuben zu sammeln. - Datenermittlung bei Expositionsberechnungen
Bewährte Methoden der Informations- und Datenermittlung für Berechnungen von Gefahrstoffkonzentrationen am Arbeitsplatz beschreibt ein neuer Beitrag des BGIA, der zum Download zur Verfügung steht bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Die Berechnung der Schadstoffkonzentrationen in Räumen hat normalerweise die Ermittlung der Gefahrstoffexposition des Menschen zum Ziel. Dafür werden umfassende Informationen und Daten über das Arbeitsverfahren und den Arbeitsplatz benötigt. - Absaugen und Abscheiden von Kühlschmierstoff-Emissionen
Untersuchungen des BGIA zur Verbesserung der Absaugung und Abscheidung von Kühlschmierstoffen (KSS) an Werkzeugmaschinen beschreibt eine neue Veröffentlichung, die zum Download zur Verfügung steht bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Bei der mechanischen Bearbeitung von Metallen werden bis auf wenige Ausnahmen Kühlschmierstoffe eingesetzt. Nach Schätzungen sind in Deutschland 4,5 Millionen Arbeitnehmer gegenüber KSS exponiert. - Bilanzierungsmodell zur Ermittlung von Benzolexpositionen
Über ein Bilanzierungsmodell zur Ermittlung von Benzolexpositionen im Vergleich zu messtechnischen Ermittlungsverfahren berichtet eine neue Veröffentlichung des BGIA, die zum Download zur Verfügung steht bzw. über bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass das Berechnungsverfahren grundsätzlich für Expositionsermittlungen geeignet ist und zum Beispiel im Zusammenhang mit Berufskrankheitenfeststellungsverfahren angewendet werden kann. - Gefährdungsbeurteilung und Schutzstufenmodell der neuen Gefahrstoffverordnung
Die Bedeutung des Gefährdungsbegriffs und die damit verbundene Gefährdungsbeurteilung laut neuer Gefahrstoffverordnung beschreibt eine Veröffentlichung des BGIA, die zum Download angeboten wird bzw. unter bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. - Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien - ein Schlüsselinstrument der Gefährdungsbeurteilung
Die grundsätzlichen Anforderungen an verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) laut neuer Gefahrstoffverordung erläutert eine Veröffentlichung des BGIA, die zum Download angeboten wird bzw. unter bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Werden die VSK eingehalten, ist von einer Erfüllung der Anforderungen der Gefahrstoffverordnung auszugehen. BG/BIA-Empfehlungen entsprechend den VSK-Anforderungen sollen den Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützen. - Arbeitsplatzgrenzwerte der neuen Gefahrstoffverordnung
Über die Änderung des bisherigen Grenzwertkonzeptes mit Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung berichtet eine Veröffentlichung des BGIA, die zum Download angeboten wird bzw. unter bgia-info@dguv.de kostenlos bestellt werden kann. Grenzwerte werden wieder wie zuletzt Anfang der 1970er-Jahre nur arbeitsmedizinisch-toxikologisch begründet sein. Damit entfallen für viele in der Industrie bedeutsame Stoffe die bisher gültigen Grenzwerte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 900. Für diese Stoffe müssen neue Konzepte für die Gefährdungsbeurteilung und für die Auswahl von geeigneten Schutzmaßnahmen entwickelt werden.

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