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Logo der IVSS Sektion Forschung, Bild: IVSS
Internationale Studie der IVSS: Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren - Forschung und betriebliche Praxis
14.12.2004
Die Identifizierung, Beurteilung und wirksame Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren waren Gegenstand einer Untersuchung auf Initiative der Sektion Forschung der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der österreichischen AUVA, des französischen INRS und des BIA widmete sich dem Thema im Rahmen einer fragebogen- und interviewgestützten Befragung nationaler Arbeitsschutzinstitute und -einrichtungen in und außerhalb Europas. Ermittelt wurden besondere Probleme und Defizite in der praktischen Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren, praktizierte Strategien und Ansätze zur Lösung der bestehenden Schwierigkeiten, sowie auch Anregungen für die Arbeitsschutzforschung.
Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich zu den folgenden Kernaussagen zusammenfassen:
- Generelle Defizite in der Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren sind eng gekoppelt an die relative wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes (Bruttoinlandsprodukt, BIP).
- Für fast alle Gefährdungsarten bestehen die größten Probleme in der Auswahl geeigneter spezifischer Präventionsmaßnahmen sowie in der Überprüfung ihrer Wirksamkeit.
- Lösungsansätze betreffen insbesondere die Kompetenzerweiterung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern durch Information und Schulung.
- Die betriebliche Akzeptanz von Präventionsmaßnahmen hängt entscheidend vom Nachweis ihrer Wirksamkeit und Praktikabilität ab.
- Die Arbeitsschutzforschung kann insbesondere durch Effektivitäts- und Effizienzuntersuchungen Beiträge zur Lösung der Probleme leisten.
Die Ergebnisse stehen in englischer Sprache auf den Internetseiten der Sektion Forschung der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) zum Download zur Verfügung.

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