Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Beschäftigten

2. Fachtagung: Schnittstellen zwischen Arbeitsschutz, Rehabilitation und Psychotherapie

Wiedereingliederung

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2. Fachtagung – Rückblick

Wenn Beschäftigte mit einer psychischen Erkrankung an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, entsteht oft große Unsicherheit. „Wie können Betroffene wieder eingesetzt werden und welche Hilfestellungen sind nötig?“ Viele betriebliche Verantwortliche verfügen über zu wenig Wissen und Erfahrung im Umgang mit psychisch erkrankten Beschäftigten, um diese Frage zu beantworten.

Eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und externen Hilfeleistern könnte die Chancen für die Wiedereingliederung steigern. Bisher findet diese aber nur selten statt. So sind die behandelnden Psychotherapeuten oder Ärzte in der Regel nicht eingebunden, obwohl sie Betroffene und ihre Leistungsvoraussetzungen am besten beurteilen können. Auch sonstige externe Berater werden nur selten hinzugezogen. Eine bessere Gestaltung der Schnittstellen zwischen externer Behandlung und Wiedereingliederung ist daher wünschenswert. Doch wie kann sie gelingen?

Die zweite Veranstaltung in der Reihe „Schnittstellen zwischen Prävention, Rehabilitation und Psychotherapie“ hatte sich zum Ziel gesetzt, Verantwortliche aus Unternehmen und externe Hilfeleister zu dieser Frage zusammenbringen. Dabei wurden in Vorträgen praxisnahe Probleme und Lösungsansätze aufgezeigt und in den Workshops diskutiert.

An der Veranstaltung nahmen Psychotherapeuten, Präventions- und Rehabilitationsexperten, Arbeitsmediziner und Betriebsärzte sowie Personalverantwortliche und Mitarbeitervertreter teil.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation des Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie dem DGUV-Geschäftsbereich Versicherung und Leistungen durchgeführt.

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