7. iga-Kolloquium: Mein nächster Beruf?

12. und 13. März 2009 im BGAG Dresden

Bauarbeiter auf Gerüst

Wie können auch belastende Berufe bis zur Rente ausgeübt werden? Und wenn das nicht möglich ist: Welche berufliche Neuausrichtung wäre möglich? Wer unterstützt bei der Umorientierung? Mit diesen und weiteren Fragen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und zu den Möglichkeiten der beruflichen Orientierung befasste sich das 7. IGA-Kolloquium "Gesund und sicher länger arbeiten" am 12. und 13. März 2009.

Für verschiedene Branchen wurden Strategien präsentiert, die für ein langes und gesundes Erwerbsleben förderlich sind. Referenten aus Wissenschaft und Praxis berichteten, wie (drohende) Langzeit-Arbeitsunfähigkeit frühzeitig erkannt wird, welche Möglichkeiten im gegenwärtigen Beruf bestehen und wie man durch einen Tätigkeits- oder Berufswechsel beschäftigungsfähig bleibt. Im Fokus standen dabei stark belastende Berufe, die oft nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter ausgeübt werden können. Beleuchtet wurden „bunte“ Lebensläufe, Lebensläufe erfolgreicher Berufswechsler und eine zielgerichtete Laufbahngestaltung.

Vorgestellt wurden u. a. die Ergebnisse des IGA-Projektes 

das sich mit Personalentwicklung in Berufen mit beschränkter Tätigkeitsdauer befasst. In "aktiven Pausen" konnten die Teilnehmer verschiedene Test- und Beratungsangebote wahrnehmen und mehr über beispielhafte Maßnahmen erfahren, die für gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter sorgen.

Die DGUV hat die Veranstaltung mit zehn Stunden im Rahmen der Aufrechterhaltung des Zertifikats zum Certified Disability Management Professional anerkannt. Der VDSI erkennt für die Veranstaltung zwei VDSI-Punkte an.

Initiative Gesundheit und Arbeit

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