4. iga-Kolloquium: Szenarien zum demographischen Wandel im Betrieb

16. bis 18. März 2005 im BGAG Dresden

Beim Kolloquium "Szenarien zum demographischen Wandel im Betrieb" vom 16.-18. März 2005 diskutierten knapp 100 Teilnehmer und Fachleute aus Betrieben und Arbeitschutz mithilfe der Szenariotechnik die Mitarbeiterentwicklung bis 2020 in drei äußerst unterschiedlichen Unternehmen (DVB, DWH, Rasselstein GmbH).

Dabei zeigte sich, dass die Szenariotechnik gut geeignet ist, um betriebspezifische Rahmenbedingungen abzubilden. Sie hilft Praktikern, sich strukturiert mit der eigenen Zukunft auseinander zu setzen und vorhandene Ideen szenariospezifisch weiterzuentwickeln. Den "Demographieexperten" zeigte die Szenarioarbeit, wie sehr die noch nicht vorhersehbaren künftigen Rahmenbedingungen der Unternehmen auch die Ausgestaltung der diskutierten Maßnahmenpläne gegen negative Auswirkungen des demographischen Wandels beeinflussen.

Besonders deutlich wurde das an der fast in jedem Szenario geeigneten Maßnahme "betriebliche Gesundheitsförderung". Je nach Betrieb und je nach der betrachteten Zukunftsvariante müsste die in der Praxis ganz unterschiedlich aussehen, andere Themen umfassen bzw. teilweise sogar andere innerbetriebliche Teil-Zielgruppen anvisieren. Aus dieser häufigen Nennung ist aber auch zu schließen, dass sie unbedingt eingeführt bzw. gefördert werden sollte - trotz und gerade wegen der wirtschaftlich schwereren Zeiten.

Initiative Gesundheit und Arbeit

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