Workshop 5
Technologieunterstütztes Lernen im Arbeitsschutz

Ronny Franke, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb, Hans-Holger Wache, BGRCI

Ein Workshop zu geräteübergreifenden Lernmodulen mit unterschiedlichen Interaktions- und Visiualisierungskonzepten.

Effizientes Lernen funktioniert immer am besten, wenn es auf vorhandenem Wissen aufbaut und das Potential des Lerners durch geschickte Motivation in der Lernumgebung entfalten lässt.
Beim technologieunterstützten Lernen ist es immer wieder eine Herausforderung, die eingesetzten Medien inhaltlich und technisch so zu gestalten, dass es für den Anwender erfahrbar wird, er eine positive Verknüpfung zur realen Welt ziehen kann und es seine Neugier und damit Motivation weckt.

Deshalb sollten Trainings- und Lernprogramme etablierte und bewährte Methoden der Wissensvermittlung wirkungsvoll erweitern und nicht ersetzen. Das Lernen gelingt nur dann gut, wenn der individuelle Lernfortschritt und die Lernbereitschaft des Anwenders berücksichtigt werden. Bei einem guten Lehrer, besser Lernbegleiter, gelingt dies, da er selbst motiviert ist und auf die individuellen Fortschritte eingeht.

Heute kann man mit den vorhandenen und zukünftigen Technologien viel besser die Erkenntnisse der Lernforschung umsetzen. Dies erfordert aber in der Gestaltung der Lernwelten ein Umdenken. So muss z.B. auch der Trainer bereit sein, neue Technologien in seine Konzepte zu integrieren und mit den Lernenden anzuwenden.

Die möglichst selbsterklärende Bedienbarkeit der Lernumgebung, egal, ob Touchanwendungen oder komplexe 3D-Szenarien in virtuellen Welten, muss für den Lernenden und den Trainer gleichermaßen gewährleistet sein. Das motiviert beide, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und vermeidet Frust.
Am Beispiel der virtuellen Fabrik der BG RCI wird gezeigt, wie die Bedienung des Systems nach einigen Tests im Praxiseinsatz und auf Messen den Nutzerbedürfnissen angepasst wurde. Deshalb profitieren der Lernbegleiter sowie der Lernende von optimierten, geräteübergreifenden Bedienkonzepten. Auch über unterschiedliche Hardware können in Zukunft die gleichen Lerninhalte adäquat vermittelt und trainiert werden.

Im Workshop können ausgewählte Lernmodule mit unterschiedlichen Technologie-konzepten ausprobiert werden. Weitere Potentiale des technologiegestützten Lernens auch unter dem Gesichtspunkt Gamification sollen diskutiert werden und die Umsetzung solcher modularer Lernkonzepte im eigenen Verantwortungsbereich angeregt werden.

Kontakt

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Organisation
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