Workshop 4
Erkenntnisse aus der Forschung für didaktische Konzepte im E-Learning nutzen

Maria Christina Nimmerfroh Hochschule
Bonn- Rhein Sieg

Die vielfältigen Forschungsergebnisse zur Wirkung digitaler Instrumente in Lehrveranstaltungen weisen darauf hin, dass es nicht bessere und schlechtere E-Learning-Methoden gibt, sondern dass viel von der Motivation, der Persönlichkeit und den Erfahrungen des Lernenden abhängt.
Als Dozent oder Veranstalter kann man diese Erkenntnisse nutzen, um individuelle Lernpfade mit verschiedenen Methoden zu entwickeln, die für den einzelnen Lernenden passend sind und optimalerweise zum Lernerfolg führen.

So profitieren beispielsweise leistungsstärkere Lernende mehr von Selbstlerneinheiten, während lLeistungsschwächere sich eher durch individuelle Beratung verbessern können. Auch die Darstellung der Lerninhalte – ob als Text oder Video – hat messbare Auswirkungen auf den Lernerfolg. Und die Form der Motivation, ob intrinsisch oder extrinsisch, führt zu unterschiedlich aktiver Beteiligung in E-Learning-Phasen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei der praktischen Umsetzung dieser Erkenntnisse kommt es darauf an, die Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität zu berücksichtigen und das richtige Verhältnis zwischen vorgegebener Struktur und Wahlfreiheit durch die Lernenden zu finden.

Die Teilnehmer des Workshops erfahren, welche Eigenschaften von Lernenden Einfluss auf die Nutzung von E-Learning-Methoden und die Bereitschaft zur Anwendung haben. Sie können ihre eigenen Konzepte und Programme anhand von empirisch ermittelten Kriterien überprüfen und erhalten Gelegenheit zum Peer-Review.

Im praktischen Teil können die Teilnehmer erfahren, wovon ihr eigener Lerner-folg abhängt, wie punktuelle Lernzielkontrolle stattfinden kann und wie dieses Wissen auf ihre eigenen Seminarkonzepte angewendet werden kann.

Kontakt

Fachliche Ansprechpartnerin
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Organisation
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