IAG-Trainertage 2013

11. und 12. Juni 2013 im IAG Dresden

Fingerabdruck

Quelle: fotolia.com

Spurensicherung im IAG oder:
Stell dir vor, es wird kriminell und alle gewinnen!

Wie komme ich vorhandenen Kompetenzen auf die Schliche? Was brauche ich dazu? Was habe ich schon und wie nutze ich das, was ich habe? Und: was bringt mir das Ganze für meine Seminare?

Die Trainertage führten im Jahr 2013 auf die Spur der Kompetenzen und beleuchteten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Möglichkeiten, die einem zum Nachweis dieses an sich unsichtbaren Phänomens zur Verfügung stehen. Denn: Kompetenzen sind wie Fingerabdrücke – wir verlassen uns fast überall auf unsere ganz spezifischen Möglichkeiten, doch es bedarf manchmal besonderer Ausstattung, diese sichtbar zu machen.

Mit dem Impuls Professor Burows (Uni Kassel) im Hinterkopf, dass das Umfeld einen entscheidenden Einfluss auf das Entwickeln und unter-Beweis-stellen individueller Kompetenzen hat, verfassten die Teilnehmer ihren eigenen Kompetenzsteckbrief. Dessen Symbolik führte zu einem angeregten Austausch untereinander mit dem Ziel, sich in Kleingruppen an eine Definition über das Wesen von Kompetenz zu wagen. Wie viel der eigenen Definition sich in der wissenschaftlichen Betrachtung von Kompetenzen und Kompetenzerfassung findet, konnte anschließend jeder anhand der Ausführungen Professor Narciss‘ (TU Dresden) überprüfen.

Die 8 durchgeführten Workshops lassen ein gemeinsames Resümee zu: Kompetenzen bei sich oder seinen Teilnehmern zu entdecken, hängt offensichtlich stark von der Blickrichtung ab.

Ob man sich vom Dozenten zum Lernbegleiter entwickelt (WS H. Beck), vom Zustimmungs-Sammler zum Einwand-Behandler (WS R. Besser), ob man in einen reichhaltig gefüllten Methodenschatz (WS A. Strauch) oder auf den Erfahrungsschatz anderer (WS S. Schreiber-Costa) einen Blick wirft, ja, selbst der Blick zurück, um das Gelingen des Transfers zu beurteilen (WS A.-M. Hessenmöller), war von Nutzen. Jede neue Blickrichtung brachte neue Aspekte zum Vorschein – und die Erkenntnis, dass viele auf einem guten Weg sind und nur ihren Fokus bisweilen auch auf andere Dinge lenken müssen, um noch andere Spuren als die bereits bekannten zu entdecken. Dass das geübt sein will, steht außer Frage und blieb ein Punkt, den die Teilnehmer mit nach Hause bzw. in ihren beruflichen Alltag nahmen.

Ebenfalls mitgenommen haben viele ihren Steckbrief – individuell und unverwechselbar auch dadurch geworden, dass sie zum Abschluss die Möglichkeit nutzten, ihren zunächst unsichtbaren Fingerabdruck auf dem Papier mit kriminalistischen Methoden nachweisen zu lassen.

Und denken Sie daran – nichts zu sehen heißt nicht automatisch, dass nichts da ist. Manchmal reicht es, aus Ihrem Spurensicherungskoffer das passende Instrumentarium hervorzuholen.

Kontakt

Fachliche Ansprechpartnerinnen
Dr. Güler Kici
Tel.: +49 351 457-1134

Susanne Birkner
Tel.: +49 351 457-1124

Organisation
Eva Windemuth
Tel.: +49 351 457-1517
Fax: +49 351 457-1325

Bildergalerie

Einige Impressionen von den IAG-Trainertagen 2013 finden Sie in unserer Bildergalerie.