2. Dresdner Gespräch Prävention und Rehabilitation:
Beschäftigung leistungsgewandelter Menschen aus betrieblicher Sicht: Chancen, Probleme, Perspektiven

14. und 15. November 2005 im BGAG Dresden

Werden betriebliche Prävention und Rehabilitation eng verzahnt, erhöht sich die Chance, dass Beschäftigten mit gesundheitlichen Einschränkungen der Arbeitsplatz erhalten bleibt. Dieses Ziel kann nur durch ein vertrauensvolles Zusammenwirken aller Beteiligten erreicht werden - Beschäftigte, Arbeitgeber, Sozialversicherungen und Leistungserbringer-, deren Vertreter sich am 14. und 15. November 2005 zum Zweiten Dresdner Gespräch Prävention und Rehabilitation im IAG trafen. Etwa 150 Teilnehmer waren der gemeinsamen Einladung des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zum Thema "Beschäftigung leistungsgewandelter Menschen aus betrieblicher Sicht: Chancen, Probleme, Perspektiven" gefolgt.

Bei der Veranstaltung stand das Unternehmen im Mittelpunkt: Welche Rahmenbedingungen existieren zu Prävention und Rehabilitation? Wo gibt es zuverlässige Informationen und Beratung für Unternehmen, die Arbeitsplätze für leistungsgewandelte Mitarbeiter erhalten oder Menschen mit Behinderung einstellen möchten? Welche Hilfen kann das Unternehmen in Anspruch nehmen, etwa bei der Anpassung eines Arbeitsplatzes an die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters? Wie lassen sich im eigenen Betrieb Lösungen umsetzen?

Die Vorträge und Arbeitsgruppen standen im Zeichen von Information und Diskussion, Erfahrungsberichten und kritischen Nachfragen. Sachlichkeit und Respekt zeichneten das Gespräch aus. Entsprechend ihrem Charakter als "Gespräch" hat die Veranstaltung dazu beigetragen,

  • positive Ansätze einem größeren Publikum bekannt zu machen
  • Hindernisse bei der Umsetzung zu erkennen
  • Lösungsansätze zu diskutieren und
  • Wünsche und Erwartungen der Unternehmen an Politik und Sozialversicherer zu formulieren.

Dabei wurde immer wieder deutlich, dass hier nicht abstrakt über Behinderung und Leistungswandel gesprochen wurde, sondern konkret über betroffene Menschen.

Besonders positive Resonanz fanden auch die Praxisbeispiele aus den Betrieben, die zeigten, wie Prävention und Rehabilitation vor Ort gelingen kann. Nicht nur große Unternehmen führen erfolgreich Präventions- und Wiedereingliederungsprogramme durch, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen entwickeln mit großem Engagement maßgeschneiderte Lösungen.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat sich klar dazu bekannt, dass für Gesundheit, Prävention und Rehabilitation auch die Arbeitgeber Verantwortung tragen, und dass sich diesbezügliches Engagement für das Unternehmen auch betriebswirtschaftlich lohnt.

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