• Pfeil trifft Zielscheibe

Aktuelle Beratungsprojekte

Bild: iag

Hirndoping am Arbeitsplatz

Wir gehen doppelt so schnell wie früher. Wir schlafen kürzer und nehmen uns weniger Zeit zum Essen. Während der Arbeit versuchen wir viele Dinge gleichzeitig zu erledigen, werden häufig unterbrochen und fühlen uns starkem Termin- und Leistungsdruck ausgesetzt. Power Naps, Speed Dating, Kurzandachten und Quick-Workouts beschleunigen unser Privatleben. Auch das Smartphone ist heute multitaskingfähig. Um den Alltag besser bewältigen zu können und um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, greifen einige Beschäftigte zu mehr als Kaffee, Alkohol und Nikotin … Eine Broschüre klärt auf und sensibilisiert: http://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igawegweiser-co/wegweiser-hirndoping/


Bild: fotolia.com/Peter Atkins

Demografie-Beratung

Jedes Unternehmen muss individuelle Wege gehen, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Sinnvolle und erfolgsversprechende Maßnahmen sind notwendig, um die Arbeits- und Leistungsfähigkeit sowie Motivation der Beschäftigten zu fördern und zu erhalten. Das IAG unterstützt die Unfallversicherungsträger, geeignete Mittel zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels zu finden. In Workshops werden insbesondere Entscheidungsträger wie Führungskräfte und Personalverantwortliche für das Thema sensibilisiert, Handlungsfelder werden identifiziert und praktische Maßnahmen diskutiert.

Alle, die sich intensiver mit der Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels beschäftigen und dazu selbst Unternehmen beraten wollen, können sich im IAG zum Demografie-Berater qualifizieren lassen.


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Umgang mit psychischen Extrembelastungen

Psychologische Vorbereitung auf kritische Situationen wie Schadensereignisse hilft Stressreaktionen und Panikverhalten zu vermeiden. Alternativen im Umgang mit den eigenen Stressreaktionen und denen anderer Personen in Krisensituationen stehen dabei im Mittelpunkt. Beratungsanfragen, die häufig an das IAG herangetragen werden sind zum Beispiel:

• Wie können Betriebe ihre Mitarbeiter auf kritische Ereignisse vorbereiten?

• Welche Präventionskonzepte passen zu welchen Betrieben?

• Ist es sinnvoll, kollegiale Ansprechpartner im Betrieb auszubilden oder ist aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl die Vernetzung mit externen Angeboten zur Psychologischen Erstbetreuung geeigneter?


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Webbasiertes Training „Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung und der Gefahrstoffverordnung“

Jede neu erlassene oder novellierte Arbeitsschutzvorschrift wirft mindestens zwei Fragen auf: Was hat sich gegenüber dem alten Rechtsstand geändert? Und wie kann der Betrieb den Änderungen praktisch gerecht werden? Aufsichtspersonen und Sicherheitsfachkräfte sollen Betriebe bei der Umsetzung von Rechtsvorschriften beraten. Dazu müssen sie sich kontinuierlich das nötige Wissen und Können aneignen. Klassische Seminare sind sehr zeitaufwändig und erfordern langfristige Planung. Deshalb wird ein unterstützendes E-Learning Angebot entwickelt, welches ohne Vorlaufzeit sofort genutzt werden kann. Das Projekt verfolgt einen zweistufigen Ansatz: Ein erstes Modul soll zur schnellen Information über die Änderungen dienen und möglichst bald veröffentlicht werden. Ein zweites vertiefendes Modul soll sich auf die Umsetzung in den Betrieben konzentrieren und die praktische Anwendung vermitteln. Das Lernprogramm ist webbasiert und enthält Multimediaelemente. Eine Lernfortschrittskontrolle mit zufällig ausgewählten Kontrollfragen rundet den elektronischen Kurs ab.


Bild: IAG

Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen

Immer mehr Unternehmen möchten nach der Beurteilung der klassischen Gefährdungsfaktoren nun auch die psychischen Gefährdungen beurteilen. Doch was muss man beachten? Welche Verfahren eignen sich? Wie interpretiert man die Ergebnisse? Rund um die Gefährdungsbeurteilung entstehen viele Fragen. Das IAG hat bereits mehrere Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen beraten, wie sie eine Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen durchführen können. Hierzu gehört auch die Moderation von Maßnahmen-Workshops. Den IAG Report mit einer kurzen Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen finden Sie hier.


Bild: iga/Stephan Floss

Für unsere Arbeit brauchen wir…

Eine Wanderausstellung zum gesunden Arbeiten auch in stressigen Zeiten

Was brauchen wir, um mit Freude und Energie zu arbeiten und dabei gesund zu bleiben? Dieser Frage geht die Wanderausstellung "Für unsere Arbeit brauchen wir…" der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) auf den Grund. Die Ausstellung regt Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber und Beschäftigte dazu an, sich mit dem Thema Stress auseinanderzusetzen und individuelle Handlungsoptionen zu entdecken. Ausgehend von einem zentralen Wegweiser illustrieren sieben Schautafeln, was den Arbeitsalltag beeinflusst, zum Beispiel ein gutes Team, klare Aufgabenstellungen oder persönliche Wertschätzung. Praxisbeispiele sowie Zitate machen die Ausstellung lebendig. In Aktionsnischen zwischen den Tafeln können die Betrachter sich dem Thema aktiv und spielerisch nähern und zudem Ideen einbringen, wie Stress in ihrem Alltag verringert werden könnte.

Die Ausstellung kann kostenlos entliehen werden. Der Ausleiher muss nur die Transportkosten übernehmen. Zusätzlich steht Begleitmaterial mit Hintergrundinformationen bereit. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.für-unsere-arbeit.de


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Prävention psychischer Störungen

Psychische Erkrankungen haben in der Arbeitswelt stark an Bedeutung zugenommen. Sie sind nach Muskel-Skelett- und Hauterkrankungen die dritthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Die Ursachen für psychische Erkrankungen sind in der Regel komplex und können sowohl in einer angeborenen Anfälligkeit, privaten Erfahrungen, traumatischen Ereignissen als auch den Bedingungen am Arbeitsplatz begründet sein. Präventive Ansätze am Arbeitsplatz allein können daher nicht jede psychische Erkrankung verhindern. Sie können aber einen Beitrag leisten, um das Risiko für psychische Erkrankungen bei den Mitarbeitern zu verringern. Zu diesen Ansatzpunkten berät das IAG Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.


Bild: IAG

Arbeiten und Pause

Pausen sind wichtig, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Doch wie sollte man sie gestalten? Sind kurze Pausen besser als lange? Sollte man sich lieber bewegen oder entspannen? Das IAG berät rund um das Thema Pausengestaltung und gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie sieht eine gute Pausengestaltung aus?
  • Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zum Thema Pausen?
  • Wie kann man eine Pause aktiv gestalten?
  • Welche umsetzbaren Übungen zur Entspannung und Lockerung gibt es?

Bei Interesse kann auch das Praxisfeld Arbeiten und Pause entliehen werden.


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Gesunde Führung

Führungskräfte beeinflussen die Gesundheit von Beschäftigten. Dabei ist einerseits bedeutsam, wie sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehen. Wertschätzung und konstruktive Rückmeldungen zeigen sich hier beispielsweise als wichtige Ressourcen. Andererseits müssen Führungskräfte im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht auch aufmerksam werden, wenn Beschäftigte gesundheitliche Beschwerden zeigen. Die Ansprache betroffener Beschäftigter gestaltet sich aber nicht immer einfach, vor allem wenn psychische Beschwerden erkennbar sind. Führungskräfte agieren dabei nicht für sich allein, sondern sind in betriebliche Strukturen eingebunden. Gesunde Führung kann daher nur gelingen, wenn Sie vom ganzen Unternehmen getragen und gefördert wird. Darüber hinaus sollten Führungskräfte auch unterstützt werden, ihre eigene Gesundheit zu erhalten. Das IAG berät zu allen Aspekten gesunder Führung mit Vorträgen und Seminaren.


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Evaluation von Zeitschriften

Häufige Beratungsanfragen beziehen sich aktuell auf die Evaluation von Zeitschriften. So hat das IAG diverse Mitgliederzeitschriften von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie Zeitschriften der DGUV evaluiert. Neben Leserbefragungen werden dabei auch Workshops mit den Zielgruppen durchgeführt. Durch die verschiedenen Perspektiven entsteht einerseits eine fundierte Rückmeldung, andererseits erhalten die Akteure eine Reihe von Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung und Gestaltung der Zeitschrift.


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Kundenbefragungen

Das IAG unterstützt Unfallversicherungsträger und ihre Mitgliedsunternehmen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Kundenzufriedenheitsbefragungen. Die Planung einer solchen Befragung beinhaltet zunächst eine Analyse der Kundenprozesse und eine Ableitung von Indikatoren. So wird z. B. nach der Verständlichkeit der vom Versicherten auszufüllenden Formulare gefragt, nach der Reaktionsschnelligkeit des zuständigen Sachbearbeiters auf Anliegen des Versicherten oder nach dessen Freundlichkeit oder Vertrauenswürdigkeit. Durch die Analyse der Kundenzufriedenheit ist es möglich, Stärken und Schwachstellen von Leistungen zu identifizieren sowie Ansatzpunkte zur Optimierung des Dienstleistungsprozesses mit dem Ziel des verbesserten Umgangs mit Kunden zu gewinnen.


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Wie gesund und zufrieden sind unsere Mitarbeiter? – Mitarbeiterbefragungen geben Antwort

In Kooperation mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hat das IAG bereits Mitarbeiterbefragungen in mehreren Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie in der Fertigungsbranche durchgeführt. Dabei stützen wir uns entweder auf vorhandene Verfahren des jeweiligen Unfallversicherungsträgers oder stellen ein spezifisches Instrument je nach Bedarf zusammen. In einigen Projekten ging der Prozess auch schon weiter: Nicht nur die Mitarbeiterbefragung wurde begleitet, sondern es wurden auch Empfehlungen für Maßnahmen abgeleitet sowie Maßnahmenworkshops mit Mitarbeitergruppen moderiert. Darüber hinaus hat das IAG bei wissenschaftlichen Analysen von Mitarbeiterbefragungen bezüglich ihrer testtheoretischen Güte (Güteprüfung) unterstützt.


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Content Sharing

Da die gesetzlichen UVT verstärkt E-Learning in der Prävention einsetzen, steigen die damit verbundenen Kosten. Hier gibt es Einsparpotentiale: Bei allgemeinen Arbeitsschutzthemen muss nicht jeder UVT sein eigenes E-Learning entwickeln, sondern man kann sich diese Kosten bei gemeinsamer Entwicklung teilen. Dies öffnet gerade den kleineren UVT erst die Möglichkeit, E-Learning einzusetzen.

Die beteiligten UVT sammeln Erfahrungen mit "Blended Learning". Dies verlagert das Lernen von allgemeinem Faktenwissen in eine E-Learning-Phase vor dem eigentlichen Präsenz-Seminar; die Präsenz kann dann entweder verkürzt oder im Sinne besseren Praxis-Transfers vertieft werden. Bei Verkürzung der Präsenz wäre es möglich, auch Zielgruppen von Führungskräften zu erreichen, denen die bisherigen Seminarangebote zu zeitaufwändig waren. 


Und hier finden Sie das Archiv unserer Beratungsprojekte.

Kontakt

Dr. Frauke Jahn
Tel.: +49 351 457-1800
Fax: +49 351 457-201800
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Publikationen des IAG

Angebote und Projekte aus Forschung und Beratung finden Sie auch in unseren Publikationen
Aus der Arbeit des IAG
Akademiejournal

Seminarangebot

Zu vielen Beratungsthemen bietet das IAG auch Seminare an. Mehr Informationen in der Seminardatenbank.