Studiengang Sozialversicherung; Schwerpunkt Unfallversicherung (B. A.)

Die Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Fachbereich Sozialversicherung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten jeweils zum Wintersemester gemeinsam das Studium für Nachwuchskräfte des gehobenen nicht-technischen Dienstes bei einem Unfallversicherungsträger an. Grundlage des Studiengangs Sozialversicherung, Schwerpunkt Unfallversicherung, der mit dem Grad Bachelor of Arts (B.A.) abschließt, ist ein von beiden Hochschulen entwickeltes Curriculum.

Der Studiengang ist von der Akkreditierungsgesellschaft ACQUIN akkreditiert.

Das Studium beginnt am 1. September eines Jahres mit einer zweimonatigen Praktikumsphase. Der Studienverlaufsplan des dreijährigen Studiums gliedert sich wie folgt, wobei die Praxisphasen in der Regel durch Fernlernen (e-learning) ergänzt werden:

Verlaufsplan Studiengang (JPG, 112 kB)

Unter gewissen Voraussetzungen ist insbesondere für Sozialversicherungsfachangestellte eine Verkürzung des Studiums um ein Semester möglich.

Das Curriculum ist interdisziplinär ausgerichtet (Rechtswissenschaft; Ökonomie; Medizin; Informatik; Psychologie; Case Management). Als Besonderheit weist das Curriculum ein profilorientiertes Design auf. Die Studierenden können eines der insgesamt fünf angebotenen Profile

  • Management der Rehabilitation
  • Entschädigung und Verfahren
  • Unternehmensbetreuung / Beitrag / Zuständigkeit
  • Management der Verwaltung
  • Analytische Dokumentation

wählen, um einen entsprechenden thematischen Schwerpunkt in ihrem Studium zu bilden.

Zum Studium zugelassen werden können sowohl Personen, die die üblichen hochschulrechtlichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, als auch Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur / zum Sozialversicherungsfachangestellten und einer gewissen Zeit der Berufspraxis.

Aufgrund der hohen Studierendenzahlen wird das Studium an der HGU in Bad Hersfeld und am Fachbereich Sozialversicherung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Hennef parallel durchgeführt. Die Zuordnung der Studierenden wird in Rücksprache mit den jeweiligen Trägern entschieden.