"GOLD ? Du kannst mehr als Du denkst" feiert Premiere

Foto: Premiere des Dokumentarfilms GOLD

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1. Reihe v.l. Kirsten Bruhn, Kurt Fearnley 2. Reihe v.l. Dr. Christoph Franz (Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG), Joseph Kibunja, Henry Wanyoike, Olaf Scholz (Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg), Dr. Joachim Breuer (DGUV)
Bild: NFP / André Mischke

"Die Zeit ist reif für Möglichkeiten, statt Mitgefühl", heißt es im Dokumentarfilm "GOLD - Du kannst mehr als Du denkst". Es ist ein Appell an die Gesellschaft, dass Menschen mit Behinderung nicht bemitleidet, sondern Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe geschaffen werden müssen. Der durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mitfinanzierte Kinofilm feierte am 26. Februar 2013 Premiere. Dazu verwandelte sich der Technik-Hangar der Lufthansa Hamburg für 1400 geladene Gäste in einen Kinosaal.

Ein kleiner Punkt im blauen Meer: Die querschnittgelähmte deutsche Goldmedaillengewinnerin Kirsten Bruhn schwimmt Zug um Zug gegen die Wellen. Der blinde Marathonläufer Henry Wanyoike läuft mit seinem Guide Joseph Kibunja durch den kenianischen Straßenverkehr. Der Australier Kurt Fearnley holt mit seinem Rennrollstuhl einen Lastwagen auf der Landstraße ein. Schon mit den ersten Szenen ist das Publikum mitten drin im Leben der drei Athleten der Dokumentation "GOLD - Du kannst mehr als Du denkst".

Grenzen überwinden, neue Ziele finden und sie mit Disziplin verfolgen- so kann jeder über sich hinauswachsen. Das ist die Botschaft von "GOLD - Du kannst mehr als Du denkst". Die Dokumentation ist nicht einfach nur ein Kinofilm. Es ist ein Projekt, das über vier Jahre gewachsen ist. "Als erstmals die Idee 'Wir machen einen Kinofilm' vorgestellt wurde, war ich skeptisch. Doch heute Abend bin ich stolz darauf, dieses Ergebnis mitgestaltet zu haben", so Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Ein Projekt dieser Art ist auch für die gesetzliche Unfallversicherung ungewöhnlich und ein vorläufiger Höhepunkt in ihrem Engagement für den Behindertensport. Doch die Entscheidung ist begründet: "Ein Kinofilm ist ein besonderes Medium, um mit den Themen Inklusion und Rehabilitation auch eine breite Öffentlichkeit zu erreichen", ergänzt Gregor Doepke, Kommunikationschef der DGUV. Die Berichterstattung zu den Paralympics in London hat gezeigt, wie sehr die Spiele ein großes Publikum begeistern. Auch Hans-Peter-Friedrich, Innen- und Sportminister sowie Schirmherr des Projektes "GOLD", kündigt an: "Auch während der diesjährigen Weltsportministerkonferenz wird der Film GOLD gezeigt und hoffentlich Anlass zu vielen Diskussionen geben".

Die persönlichen Erfahrungen der drei Paralympioniken sensibilisieren für die Herausforderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Das wird besonders klar, wenn Kurt Fearnley sagt: "Meine größte Angst ist es zu hören: Du darfst hier nicht rein, weil du im Rollstuhl sitzt". Nach den 107 Minuten Spielzeit wird "GOLD – Du kannst mehr als Du denkst" mit Standing Ovations und langem Applaus gewürdigt. Unter den prominenten Gästen waren auch Wladimir und Vitali Klitschko, Moderatorin Dana Schweiger und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

"GOLD – Du kannst mehr als Du denkst" läuft ab dem 28. Februar in den Kinos. Die Liste mit den Startkinos finden Sie hier (PDF, 33 kB).

Aktuell wird der Kinostart durch die Medienkampagne mit "GOLD"-Protagonistin Kirsten Bruhn begleitet. Anzeigen in verschiedenen Tageszeitungen und Radiotrailer weisen auf den Kinostart und das Engagement der gesetzlichen Unfallversicherung hin. Mehr dazu finden Sie hier.