Laufende Projekte

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Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung

DGUV Fachgespräch „DGUV Vorschrift 2: Aktuelle Entwicklungen (2017)

In einem Fachgespräch am 23. u 24. Mai 2017 soll insbesondere mit Präventionsexperten der Unfallversicherungsträger und der Länder, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten und weiteren betrieblichen Arbeitsschutzakteuren über aktuelle Entwicklungen im Bereich der DGUV Vorschrift 2 informiert werden. Die Ergebnisse der Evaluation und die Auswirkungen auf die Vorschrift sollen erörtert und diskutiert werden. Des Weiteren wird der aktuelle Stand zur Umsetzung von Lösungsvorschlägen zur Sicherung der betriebsärztlichen Betreuung in Deutschland vorgestellt und ein Gedankenaustausch geführt werden. In Kürze finden Sie weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite des Fachbereiches.


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Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb

Harmonisierung der Arbeitsschutzanforderungen von Großunternehmen an deren Kontraktoren

Großunternehmen stellen bei der Auswahl und Beauftragung von Kontraktoren i.d.R. Anforderungen an deren Arbeitsschutzorganisation. Hierbei existiert jedoch kein allgemein akzeptierter oder gängiger Standard. Das Projekt soll daher einen Beitrag leisten zur Vereinheitlichung von Arbeitsschutzanforderungen an Kontraktoren, die auch den Anforderungen der Unfallversicherung an den betrieblichen Arbeitsschutz entsprechen und den Auftraggebern hierbei eine Hilfestellung zur Formulierung und Überprüfung entsprechender Arbeitsschutzanforderungen bieten. Derzeit finden hierzu erste Gespräche mit verantwortlichen Vertretern von Großunternehmen statt. Das Projekt wird im Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb durchgeführt.


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Neue Formen der Arbeit

Strategische Planung von Handlungsempfehlungen im Themengebiet "Neue Formen der Arbeit"

Das DGUV Initiativpapier „Neue Formen der Arbeit - Neue Formen der Prävention“ beschreibt die wichtigsten Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Prävention zu neuen Formen der Arbeit, gibt allerdings noch keine konkreten Handlungsempfehlungen hierzu. Im Rahmen des Projektes sollen nun auf Basis des Initiativpapiers und unter Berücksichtigung weiterer seitens der Politik, der Sozialpartner oder auch der Wissenschaft vorgegebener Schwerpunkte die dringendsten Bedarfe für eine Unterstützung durch die Unfallversicherung identifiziert werden. In weiteren Projekten sollen hierzu dann entsprechende Präventionsprodukte entwickelt werden. Das Projekt wird im Sachgebiet Neue Formen der Arbeit durchgeführt.


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Evaluation

5. Fachgespräch Evaluation am 19. und 20. April 2018 in der DGUV Akademie Dresden

Das 5. Fachgespräch Evaluation hat das Ziel, Fragen und Vorhaben zur Wirkungsforschung komplexer Interventionen und Strategien im Arbeitsschutz intensiv und in einer breiteren Akteurs- und Publikumsgemeinschaft zu diskutieren. Um die Erfahrungen und Synergien zu nutzen, richtet sich die Veranstaltung an Teilnehmende von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Bund, Ländern, Verbänden sowie AUVA und SUVA.

Beispiele für die Evaluation komplexer Interventionen, die in der Veranstaltung angesprochen werden sollen, sind die Evaluation der DGUV Vorschrift 2 sowie die Evaluation der GDA. Im Vordergrund steht dabei der methodische Zugang in Bezug zu den möglichen Erkenntnissen, die sich aus einzelnen Methoden ableiten lassen. Darüber hinaus sollen weitere aktuelle Evaluationsvorhaben vorgestellt werden.

Ab Herbst 2017 können Sie Informationen zum Programm der Veranstaltung sowie zur Anmeldung bei der DGUV Akademie Dresden - Tagungszentrum - erhalten.

 


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Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes

Erarbeitung einer Handlungsempfehlung zur Gefährdungsbeurteilung

Ziel ist es, eine an die Unfallversicherungsträger gerichtete Handlungsempfehlung, die nicht nur auf Aspekte wie die mediale Form oder eine inhaltliche Gestaltung eingehen, sondern auch Hinweise für eine "ideale Gefährdungsbeurteilung" im Sinne eines Best-Practice geben. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Sachgebiets Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes

Mitarbeit in der Normung zur Sicherheitskennzeichnung

Im Bereich der Unfallversicherungsträger wurde die frühere Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheitskennzeichnung“ zurückgezogen. Da die Erstellung von Sicherheitszeichen heute weitgehend durch die ISO-Normung bestimmt wird, kommt einer Mitarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung in der Normungsarbeit auf diesem Gebiet eine besondere Bedeutung zu. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Regelungen der Richtlinie 92/58/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über Mindestvorschriften für die Sicherheits- und/oder Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz, die Festlegungen des Arbeitsstättenausschuss (ASTA) beim BMAS und der Arbeitsstättenregeln (ASR) sowie aktuelle Entwicklungen im nationalen Arbeitsschutz hinreichend Berücksichtigung finden. Die Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnungen werden im Sachgebiet Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes bearbeitet, hier finden Sie weitere Informationen zur Sicherheitskennzeichnung.