Kategorien von Persönlichen Schutzausrüstungen nach PSA-Richtlinie 89/686/EWG

Gartenarbeiter mit Sonnenschutzausrüstung

Bild: Wolfgang Bellwinkel / DGUV

Die Richtlinie 89/686/EWG über persönliche Schutzausrüstungen sieht eine Produktklassifizierung in drei Kategorien vor.

PSA-Kategorie I (geringe Risiken)

In diese Kategorie gehören solche persönlichen Schutzausrüstungen, bei denen man davon ausgeht, dass der Benutzer selbst die Wirksamkeit gegenüber geringfügigen Risiken beurteilen kann und deren Wirkung, wenn sie allmählich eintritt, vom Benutzer rechtzeitig und ohne Gefahr wahrgenommen werden kann (z.B. Handschuhe für Gartenarbeiten, leichtes Schuhwerk).

PSA-Kategorie II (mittlere Risiken)

Zu dieser Kategorie gehören alle persönlichen Schutzausrüstungen, die weder der Kategorie I noch der Kategorie III zuzuordnen sind (z.B. Arbeitsschutzhelme, Schutzschuhe, Gehörschützer)

PSA-Kategorie III (hohe Risiken)

Zu Kategorie III gehören komplexe persönliche Schutzausrüstungen, die gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden schützen sollen, und bei denen man davon ausgehen muss, dass der Benutzer die unmittelbare Wirkung der Gefahr nicht rechtzeitig erkennen kann (z.B. Atemschutzgeräte, persönliche Schutzausrüstungen zum Schutz gegen Absturz).


Weitere Informationen

Eine Unterstützung bei der Einordnung von Persönlichen Schutzausrüstungen in die entsprechenden Kategorien bietet ein europäischer Leitfaden:
Guide to application of the PPE Directive 89/686/EEC (PDF, nur auf englisch verfügbar).

Ansprechpartner

Geschäftsstelle DGUV Test
Alte Heerstraße 111
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