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Foto: Messplatz im Jahr 1965.
Quelle: IFA

Foto: Prüfung an einer Holzbearbeitungsmaschine im Jahr 2009
Quelle: BG-PRÜFZERT
Entwicklung des DGUV Test
1965 nahmen die ersten Prüf- und Zertifizierungsstellen der berufsgenossenschaftlichen Fachausschüsse ihre Arbeit auf, die erste "Bescheinigung über Beurteilung der Arbeitsicherheit" wurde am 16.2.1965 für eine Dachdeckerauflegeleiter durch den Fachausschuss Bau ausgestellt.
Bereits vor 1965 waren schon Prüfstellen von Berufsgenossenschaften aktiv. So hat z.B. die Nahrungsmittel-Berufsgenossenschaft bereits in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts "Prüfzeugnisse für unfallsichere Maschinen" ausgestellt.
Entwicklung der berufsgenossenschaftlichen Prüf- und Zertifizierungsaktivitäten
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1965: Die ersten Prüfstellen der berufsgenossenschaftlichen Fachausschüsse nehmen ihre Arbeit auf, die Prüfung erfolgt gebührenfrei.
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1969: Das Gesetz über technische Arbeitsmittel tritt in Kraft.
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1977: Mit der Einführung des GS-Zeichens als gemeinsames deutsches Sicherheitszeichen wird das BG-Zeichen aufgegeben.
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1979: Das Gesetz über technische Arbeitsmittel wird zum Gerätesicherheitsgesetz (GSG) erweitert und das GS-Zeichen hierin verankert.
Es gibt 26 berufsgenossenschaftliche Prüf- und Zertifizierungsstellen, die 1781 Zertifikate ausstellen.
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1984: Das BG-Zeichen wird für nicht-verwendungsfertige Arbeitsmittel wieder eingeführt.
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1989: Die Richtlinie über persönliche Schutzausrüstungen und die Maschinenrichtlinie werden verabschiedet.
1989 werden insgesamt 2720 Zertifikate ausgestellt, davon 2349 GS-Zertifikate
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1.1.1993: Offizieller Start des europäischen Binnenmarkts.
BG-PRÜFZERT wird als Antwort auf die europäischen Anforderungen an Prüf- und Zertifizierungsstellen als Zusammenschluss der berufsgenossenschaftlichen Prüf- und Zertifizierungsstellen gegründet.
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1994: Die Prüf- und Zertifizierungsleistungen im BG-PRÜFZERT sind ab Jahresanfang generell kostenpflichtig.
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Zum 1.1.1995 endet die Übergangsfrist für die meisten Produkte, die unter die Maschinenrichtlinie fallen.
Es werden 23% weniger GS-Bescheinigungen als im Vorjahr ausgestellt; die Zahl der EG-Baumusterprüfbescheinigungen steigt um 113%.
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1997: Die bestehenden Zulassungen für die Prüf- und Zertifizierungsstellen laufen zum 31.12.1996 aus; acht berufsgenossenschaftliche Stellen lassen sich nicht mehr akkreditieren.
Mit der Neufassung der Prüf- und Zertifizierungsordnung wird es möglich, das BG-PRÜFZERT-Zeichen alternativ zum GS-Zeichen zu vergeben.
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1999: Die Prüf- und Zertifizierungsstelle der See-Berufsgenossenschaft wird 19. Mitglied des BG-PRÜFZERT.
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2002: Das GS-Zeichen wird 25 Jahre.
GS-Zertifikate bilden mit 38% noch immer den größten Teil aller ausgestellten Zertifikate im BG-PRÜFZERT.
- 2003: BG-PRÜFZERT wird 10 Jahre. Die berufsgenossenschaftlichen Fachausschüsse verfügen über 38 Jahre Erfahrung in
der Prüfung und Zertifizierung, insgesamt wurden von 1965 bis 2003 87.394 Zertifikate ausgestellt.
- 2009: Das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) wird 19. Prüf- und Zertifizierungsstelle des
BG-PRÜFZERT.
- Zum 1.7.2010 benennt sich BG-PRÜFZERT in DGUV Test um.
- Die Prüf- und Zertifizierungsstellen der Fachausschüsse - Leder - Steine und Erden / Glas und Keramik und - Chemie
verbinden sich zum 1.1.2012 zu einer Prüf- und Zertifizierungsstelle des Fachbereichs Rohstoffe und chemische
Industrie.
- Die neuen Fachbereiche der DGUV bilden ein ganzheitliches Kompetenz-Netzwerk für Sicherheit und Gesundheit und lösen die bisherigen Fachausschüsse ab. Entsprechend werden auch die Prüf- und Zertifizierungsstellen der Fachausschüsse in Stellen der Fachbereiche überführt und erhalten zum 1.1.2012 neue Namen.

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