Wirtschaftlichkeit und Arbeitsschutz in Volkswirtschaften

Abbildung 1

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Abbildung 2

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Allgemein kann sowohl für gewerbliche Unternehmen als auch für öffentliche Verwaltungen festgestellt werden, dass neben den bestehenden gesetzlichen Verpflichtungen und humanen Gesichtspunkten gerade auch die Ersparnis durch Prozessoptimierung einen wesentlichen Präventionsanlass bildet. Ein allgemeines Ziel aller Unternehmen ist die Beseitigung betrieblicher Störungen, wie Maschinenstörungen, Materialfehler oder Krankheiten und Arbeitsunfälle der Beschäftigten.

Betrachtet man die damit einhergehende Wettbewerbsfähigkeit auf volkswirtschaftlichem Niveau (siehe Abbildung 1), so kann eindeutig ein Zusammenhang zwischen der Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft und deren Arbeitsschutzniveau festgestellt werden.

In Abbildung 2 wurde der Wettbewerbsfähigkeitsindex (Quelle: Porter/ Sala-i-Martin/ Schwab; The Global Competitiveness Report 2007-2008) mit den der ILO gemeldeten Unfalltoten (Quelle: LABORSTA Internet; Stand: 08.07.2008) verglichen.

Der Korrelationskoeffizient zwischen der „Anzahl der Unfalltoten“ (Anzahl) und dem „Wettbewerbsfähigkeitsindex“ (WB) (siehe Abbildung 2)  beträgt -0,427. D.h. je höher der Wettbewerbsfähigkeitsindex einer Volkswirtschaft, desto weniger Unfalltote müssen festgestellt werden.

Ansprechperson

Dr. Thomas Kohstall
Institut Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)
Leiter Abteilung Qualifizierung
Tel.: 0351 457-1100

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