Gesetzliche Unfallversicherung unterstützt Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg

06.09.2017

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Basketball-Länderspiel beim "Tag ohne Grenzen" in Hamburg. (Bild: MSSP - Michael Schwartz)

2018 wird die Hansestadt Hamburg für zwei Wochen zur Inklusions-Hochburg. Vom 16. bis 26. August wird dort erstmals in Deutschland die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Rund um die Wilhelmsburger edel-optics.de Arena kämpfen 28 Nationalmannschaften um den Titel. Ein großes Rahmenprogramm begleitet die Meisterschaften: Hier kann inklusiver Sport, also der gemeinsame Sport von Menschen mit und ohne Behinderungen, in allen Variationen erlebt werden.

Sport, Kultur und Musik zum Ausprobieren und zum Mitmachen werden die Besucherinnen und Besucher begeistern. "Die Bedeutung des Sportes für Integration und Inklusion kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Hamburg freut sich auf eine spannende Weltmeisterschaft im Rollstuhlbasketball. Und ich bin sicher: Viele werden nach dieser WM über den Behindertensport und das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung anders denken, als bisher", sagt Christoph Holstein, Staatsrat für Sport in Hamburg.

Petra Zilch, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der DGUV: "Nach dem Tag ohne Grenzen, dem großen inklusiven Sportfest, das wir im Juni 2015 auf dem Rathausmarkt gefeiert haben, freuen wir uns jetzt auf die Rollstuhlbasketball-WM. Auch dort wollen wir mit Mitmachangeboten des inklusiven Breitensports die Besucherinnen und Besucher einbeziehen."

Unterstützt wird dieses Sportereignis von den in Hamburg ansässigen gesetzlichen Unfallversicherungen, ihrem Spitzenverband und der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem WM-Ausrichter wurde am 5. September 2017 unterzeichnet. Beteiligt sind:

  • die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW),
  • die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW),
  • die Berufsgenossenschaft für Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr),
  • die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG),
  • die Unfallkasse Nord (UK Nord),
  • die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und
  • das BG-Klinikum Hamburg (BGKH).

Sport hält fit und gesund und ist deshalb gerade für Menschen mit Behinderungen wichtig, um die volle gesellschaftliche Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu ermöglichen, nennen die beteiligten Vertreter der gesetzlichen Unfallversicherung einen der Gründe, warum sie sich für das Sportereignis engagieren.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen gewährleisten nach einem Arbeits- oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit unter anderem die optimale medizinische Behandlung und sorgen für die Wiedereingliederung in das berufliche und soziale Leben. Sport ist dabei ein unverzichtbares Mittel in der Rehabilitation: Er fördert die körperliche und seelische Gesundheit gleichermaßen. Sport gibt Kraft, fördert die Mobilität, aktiviert, bringt Lebensfreude und lässt Gemeinschaft erleben. Es gibt keinen Spitzen- ohne Breitensport, gleichzeitig wirkt der Spitzensport motivationsfördernd und identifikationsstiftend. Diese Chance bietet auch die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft 2018. Sie wird Höchstleistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Handicap zeigen. Menschen mit und ohne Behinderungen werden im gemeinsamen Erleben dieses Events zusammenkommen.

Bei der Rollstuhlbasketball-WM 2018 spielen 16 Männer- und 12 Frauenteams in 96 Partien zwei Weltmeistertitel aus. Es werden über 1.000 Teilnehmende und mehr als 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

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