2013 weniger tödliche Arbeits- und Schülerunfälle

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung veröffentlicht vorläufige Statistik für das Jahr 2013

19.03.2014

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Durchweg gute Nachrichten sind für 2013 aus dem Bereich der Schülerunfallversicherung zu vermelden. Wolfgang Bellwinkel / DGUV

Im Jahr 2013 sind weniger Menschen als im Vorjahr bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin tödlich verunglückt. Das geht aus einer vorläufigen Erhebung der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) heute veröffentlicht hat. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ging um 45 auf insgesamt 455 Fälle zurück, die der tödlichen Wegeunfälle um 74 auf 312. Auch die Zahl der tödlichen Schülerunfälle sank um 16 auf insgesamt 40. "So wenige Todesfälle haben wir noch nie verzeichnet. Dieses Ergebnis ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer Arbeitswelt, in der kein Mensch sein Leben aufgrund eines Unfalls verliert", sagte Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV.

Leicht gestiegen ist hingegen die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle, sie nahmen um 0,5 Prozent auf 889.276 Fälle zu. Noch deutlicher war der Anstieg bei den meldepflichtigen Wegeunfällen, ihre Zahl stieg um 4,9 Prozent auf 184.936. "Auch wenn wir das dank des milden Winters 2014 schon vergessen haben: Zu Beginn des Jahres 2013 hatten wir mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen. Das ist eine wahrscheinliche Erklärung für die vielen Wegeunfälle", so Breuer.

Durchweg gute Nachrichten sind aus dem Bereich der Schülerunfallversicherung zu vermelden. Im Jahr 2013 ereigneten sich 1.177.291 meldepflichtige Schulunfälle, das entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schulwegunfälle gingen um 2,4 Prozent auf 108.238 Fälle zurück.

Allgemeine Aussagen zur Entwicklung des Unfallrisikos, das die Unfallzahlen in Bezug setzt zu den Arbeitsstunden, sind aufgrund der Datenlage noch nicht möglich.

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