Wenn die Hand nachts ständig einschläft – Neue Berufskrankheit "Karpaltunnelsyndrom" (KTS)

(06.02.2015)

Nachts kribbeln die Finger oder die Hand fühlt sich taub an: Jeder zehnte Deutsche kennt diese Beschwerden. Meist gehen die Beschwerden wieder weg. Aber wer sie dauerhaft ignoriert und nicht zum Arzt geht, riskiert bleibende Schäden. Denn es könnte sich um das sogenannte "Karpaltunnelsyndrom" (KTS) handeln, das gerade in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen worden ist.

In den Medien wird das Karpaltunnelsyndrom häufig in Zusammenhang mit Computerarbeit gebracht. Tatsächlich aber entwickelt sich die Krankheit vor allem dann, wenn die Hände überbeansprucht werden. Zum Beispiel durch handgeführte vibrierende Maschinen, beim Kassieren, Massieren oder bei Fließbandarbeit. Informationen dazu gibt Ulrike Hoehne-Hückstädt von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Flash-Player HTML5-Player

Kontakt

Pressesprecher:
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768

Informiert bleiben

Sie wollen regelmäßig Pressemitteilungen der DGUV erhalten? 
Dann können Sie sie