DGUV-Newsletter August

AKTUELLES

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Der weltweit größte Kongress für Arbeitsschutz zu Gast in Deutschland

Eine Welt ohne schwere Arbeitsunfälle - diese Vision diskutieren Politiker, Wissenschaftler und Fachleute aus aller Welt beim Weltkongress 2014, der vom 24.-27. August 2014 in Frankfurt am Main stattfindet. Gastgeber ist die DGUV in Kooperation mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS). Es werden rund 3.500 Repräsentanten und Teilnehmer aus 140 Ländern erwartet.
Zum aktuellen Kongressprogramm

Neue interaktive Veranstaltungsformate

Neben klassischen Veranstaltungsformaten beschreitet der Kongress auch neue Wege in der Präsentation: So werden auf dem "Forum für Prävention" das Neueste aus der Forschung, bewährte und übertragbare Beispiele guter Praxis und Kooperationen in Form einer Markthalle vorgestellt. Ein weiteres Highlight bildet das Internationale Media Festival für Prävention, ein internationaler Wettbewerb der besten Filme und digitalen Medien zum Arbeitsschutz. Die Freifläche "Agora" auf dem Kongressgelände bietet den Besuchern ein vielfältiges und vor allem auch praktisch anzuwendendes Angebot rund um die Schwerpunktthemen „Sichere Forstarbeit“ und „Verkehrssicherheit“.

Prominente Gäste

Neben Experten aus Arbeitsschutz, Wirtschaft und Wissenschaft werden hochrangige Politiker zum Weltkongress erwartet. Unter anderem hat Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, ihr Kommen angekündigt.

Anmeldung zum Weltkongress 2014

Für den Weltkongress 2014 sind sowohl Tagestickets als auch Kombitickets (Weltkongress + Arbeitsschutz aktuell) erhältlich. Interessierte können sich vom 24. bis zum 27. August 2014 noch vor Ort anmelden.

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Die heutige Arbeitswelt fordert Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten: ständige Erreichbarkeit, Bereitschaft zu Überstunden und häufig wechselnde Aufgaben. Eine Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 2.000 Beschäftigten zeigt, dass wachsende Flexibilitätsanforderungen zu Konflikten zwischen Arbeits- und Privatleben führen und Erschöpfungszustände auslösen können.
Zur Pressemitteilung der DGUV

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Für seine besonderen Verdienste um die Erhöhung der Verkehrssicherheit in Deutschland ist Dr. Walter Eichendorf, stellvertretneder Hauptgeschäftsführer der DGUV und Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Zur Pressemitteilung des DVR

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VBG verleiht Arbeitsschutzpreis 2014

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat die Sieger des VBG-Arbeitsschutzpreises 2014 ausgezeichnet. Zwei Unternehmen erhielten den Sonderpreis „Denk an mich. Dein Rücken“. Die Jury würdigte das Engagement von Villeroy & Boch zur Reduzierung der körperlichen Belastung beim manuellen Umsetzen von schweren Keramikprodukten in der Sanitärfabrik Mettlach. Die Deutsche Rentenversicherung Berlin/Brandenburg wurde für die Ausbildung und den Einsatz von Ergonomielotsen ausgezeichnet.
Zur Meldung der VBG
Zu den Filmen von Beispielen guter Praxis

Neu: Portal "Leichte Sprache"

Beschäftigte können sich jetzt auch in "Leichter Sprache" über alle Aktionen der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" informieren.
Zu den Informationen in Leichter Sprache

Neue Episode von "Deutschland bewegt Herbert"

Herbert hat Kati auf dem Uni Campus getroffen und ihr versprochen, beim nächsten Treffen für sie zu kochen. Seine ersten Versuche in der Küche sind aber alles andere als ansehnlich, wie ein Video zeigt. Gute Vorschläge, auch wie Herbert noch aktiver werden kann und welche Sportart er mal ausprobieren sollte, sind ausdrücklich erwünscht.
Zum Facebook-Auftritt

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"Aus erster Hand" - unter diesem Titel steht der neue Unternehmens-Blog der DGUV. Er widmet sich Themen wie Prävention, Betriebssport und Inklusion und bietet Interessierten einen Blick hinter die Kulissen der gesetzlichen Unfallversicherung.
Zum DGUV Blog

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Der hessische RKW-Arbeitskreis "Gesundheit im Betrieb" lädt zum Regionalforum im Rahmen der „Arbeitsschutz Aktuell“ vom 27. bis 28. August 2014 nach Frankfurt am Main ein. Institutionen, Akteure und Unternehmen aus der Region Rhein-Main stellen dort Praxisbeispiele vor und geben Empfehlungen, wie die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten erhalten, verbessert und gefördert werden kann.
Zum Regionalforum

SICHERHEIT UND GESUNDHEIT

Neuartige Schutzeinrichtungen an Maschinen, zum Beispiel Kamerasysteme, zeichnen sich durch dreidimensionale Schutzräume aus. Diese schützen Bedienpersonen vor Gefährdungen. In einem Artikel der Zeitschrift „Technische Sicherheit“ berichtet das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) über Untersuchungen zur Frage, ob diese Schutzräume unbemerkt umgangen werden können. Er kann über kostenlos angefordert werden.
Zum Download des Artikels (PDF, 2,9 MB)

Weißer Kristallzucker wird weltweit in großen Mengen produziert und vielfältig weiterverarbeitet. Bei seiner industriellen Verarbeitung können feine Stäube entstehen, die in Luft explosionsfähig sind. In der Zeitschrift „Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft“ stellt das IFA Ergebnisse systematischer Untersuchungen von Zuckerstaub vor. Auf dieser Grundlage lassen sich sicherheitstechnische Kenngrößen einfacher abschätzen. Der Artikel kann über kostenlos angefordert werden.
Zum Download des Artikels (PDF, 534 kB)

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Der Früherkennung beruflich verursachter asbestbedingter Krebserkrankungen im Rahmen der nachgehenden arbeitsmedizinischen Vorsorge kommt besondere Bedeutung zu. Das bisherige Angebot der nachgehenden Vorsorge wird jetzt für bestimmte Versicherte mit einem besonders hohen Risiko für Lungenkrebs um das Angebot einer hochauflösenden Computertomografie des Thorax mit niedriger Strahlendosis (Low-dose-HRCT-Untersuchung) erweitert. Eine Übersicht im aktuellen IPA-Journal (01/2014) stellt wesentliche Eckpunkte des erweiterten Angebots vor.
Zu den Artikeln des IPA-Journals 01/2014

BILDUNG UND ERZIEHUNG

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Nach den Sommerferien, wenn die Schule wieder beginnt, haben viele Kinder einen Wachstumsschub hinter sich und benötigen neue Sportkleidung. Warum Joggingschuhe für Ballspiele ungeeignet sind und was beim Kauf der richtigen Sportkleidung sonst noch alles beachtet werden sollte, erklärt die Unfallkasse Hessen.
Zur Meldung der Unfallkasse Hessen

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Mit Hilfe einer Online-Studie hat die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen untersucht, welchen Einfluss Schulleitungen auf die schulische Gesundheitsförderung und Prävention haben. Eine Broschüre fasst die Ergebnisse zusammen.
Zum Download der Broschüre

Um Schulen beim Aufbau eines Gefahrstoffmanagements zu helfen, hat das Kultusministerium Baden-Württemberg in Kooperation mit der Unfallkasse Baden-Württemberg ein neues Internetportal aufgebaut. Neben Informationen zum Umgang mit Gefahrstoffen bietet das Portal unter anderem Tipps zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen sowie zur Ausstattung von Fachräumen.
Zur Homepage www.gefahrstoffe-schule-bw.de

MEDIEN

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Experten der VBG geben in der Broschüre "Gesundheit im Büro" Empfehlungen, wie Büroarbeit gesünder gestaltet werden kann. Behandelt werden unter anderem die Themen: Belastungen am Arbeitsplatz, Gefahrstoffe und psychische Belastungen. Angesprochen sind Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte und Führungskräfte.
Zum Download der Broschüre (PDF, 1,51 MB)

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Die BG-Kliniken zählen zu den größten Traumazentren in Deutschland und sind unter anderem auf die Behandlung schwerster Unfallverletzungen spezialisiert. Gemeinsam mit zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen versorgen sie mehr als 500.000 Patienten pro Jahr. Eine neue Broschüre stellt die Spezialkompetenzen der BG-Kliniken im Bereich der Akut- und Rehamedizin und die individuellen Leistungsmerkmale der Häuser im Einzelnen vor.
Zum Download und zur Bestellung der Infobroschüre sowie weiterer Publikationen des KUV

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Der Praxis-Check Zeitarbeit der VBG ist eine Handlungshilfe für kleine Zeitarbeitsunternehmen. Mit seiner Hilfe können sie schnell herausfinden, wie sie die Arbeit in ihrer Geschäftsstelle und den Überlassungsprozess effektiv und sicher gestalten können. Anhand verschiedener Themen können sie prüfen, ob die Voraussetzungen für sichere und gesunde Arbeit in ihrem Unternehmen gegeben sind.
Zur Broschüre

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Wie Handwerksbetriebe den demografischen Wandel im Unternehmen besser einschätzen und rechtzeitig effektive Maßnahmen ergreifen können, erklärt eine neue Broschüre der Initiative Neue Qualität der Arbeit.
Zum Download und zur Bestellung der Broschüre

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  • DGUV Information 206-007 "Arbeiten: entspannt - gemeinsam - besser. So geht's mit Ideen-Treffen"

    Mit der aktualisierten Broschüre "So geht's mit Ideen-Treffen" steht kleinen und mittelständischen Betrieben sowie öffentlichen Verwaltungen nicht nur ein Werkzeug für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zur Verfügung, sondern auch ein erprobtes Instrument zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.
    Zum Download der Broschüre
    (bestellbar voraussichtlich ab Ende August 2014)
  • DGUV Information 206-006 "Arbeiten: entspannt, gemeinsam, besser"
    Zum Download der Broschüre
    (bestellbar voraussichtlich ab Ende August 2014)
  • DGUV Information 206-008 "How brainstorming meetings can help"
    Zum Download der Broschüre
    (bestellbar voraussichtlich ab Anfang September 2014)
  • DGUV Information 213-546 (bisher BGI/GUV-I 505-46) "Verfahren zur getrennten Bestimmung der Konzentrationen von lungengängigen anorganischen Fasern in Arbeitsbereichen - Rasterelektronenmikroskopisches Verfahren"
    Zum Download und zur Bestellung der Broschüre

TERMINE

24.-27.08.2014, Frankfurt am Main
XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014
Zur Internetseite des Weltkongresses

25.-29.08.2014, Frankfurt am Main
Arbeitsschutz Aktuell
Zur Messe
Zum Regionalforum "Prävention in unserer Region"

28.08.2014, Frankfurt am Main
2. Fachveranstaltung: Vom Problem zur Lösung
Zur Veranstaltung

05.-07.09.2014, Dresden,
Erlebniswochenende für junge Menschen mit Schädelhirnverletzungen
Zum Programm (PDF, 470 KB)

15.-17.09.2014, Dresden
Forum "Hochschulen und Forschungseinrichtungen - Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz"
Zur Veranstaltung

24.-27.09.2014, Düsseldorf
Rehacare International
Informationen zur Messe

Weitere Termine zeigt die Veranstaltungsübersicht der DGUV