Kooperationsvertrag zwischen Berliner Unfallklinik und Rehabilitationszentrum Peking

Vertrag wird unterschrieben

Prof. Dr. Axel Ekkernkamp (sitzend, rechts) und Dr. Li Jianjun bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen ukb und CRRC

Am 16.11.2007 unterzeichneten Prof. Dr. Axel Ekkernkamp und Dr. Li Jianjun einen Kooperationsvertrag zwischen dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und dem China Rehabilitation Research Center (CRRC) in Peking. "In beiden Fällen handelt es sich um Krankenhäuser, die sich der Rehabilitation und der Forschung verschrieben haben; in beiden Fällen handelt es sich um anerkannte Krankenhäuser der Hauptstadt des jeweiligen Landes," so ukb-Geschäftsführer Ekkernkamp in seinen Grußworten, die er auch im Namen von Co-Geschäftsführer Prof. Dr. Ernst Haider überbrachte. Die Vereinbarung sieht den regelmäßigen Austausch von Ärzten sowie von medizinischer Fachexpertise vor, insbesondere in jenen Gebieten, die für das ukb von besonderem Interesse sind: neurologische Frührehabilitation und traditionelle chinesische Medizin.

Dr. Joachim Breuer (DGUV) bezeichnete die Vertragsunterzeichnung als "neuen Stein im Mosaik der sich erweiternden Kooperationsfelder der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung mit der Volksrepublik China." Die DGUV hatte bereits im Februar 2006 eine enge Zusammenarbeit mit dem Trägerverband des CRRC, der "China Disabled Persons Federation" (CDPF), vereinbart. CDPF-Präsidentin Tang Xiaoquan, die an der Unterzeichnungszeremonie ebenfalls teilnahm, berichtete von dem großen Interesse, das die enge Zusammenarbeit des CDPF mit der DGUV inzwischen auch bei Chinas Premierminister Wen Jiabao gefunden habe. Als nächste Schritte dieser Zusammenarbeit vereinbarten Dr. Breuer und Frau Tang gemeinsame Veranstaltungen zur Förderung beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen (Disability Management) in China.