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Surfen im WWW
Das vielbeschworene "Surfen" im WWW heißt wohl so, weil es offensichtlich eine Leichtigkeit ist, sich über die "Datenwellen" zu bewegen. Allerdings landet man aber auch oft auf Seiten, die man gar nicht ansteuern wollte. Um das WWW richtig nutzen zu können, sollten also ein paar Grundlagen über den Datenverkehr im Internet bekannt sein.
Die Adressierung

Adressen in Form von Wörtern, Zahlen, Doppelpunkten und Schrägstrichen sind die eigentliche Grundlage der Orientierung im Internet. Die Adresse wird auch URL (Uniform Ressource Locator) genannt. Da diese immer gleich aufgebaut sind und auch oft konkrete Informationen über den Anbieter enthalten, werden sie im Folgenden näher erläutert:
http://
Alle Adressen im WWW beginnen mit dem obligatorischen Kürzel http:// (sprich: http,
Doppelpunkt, släsch, släsch = Schrägstrich über der "7"), welches den Browser anweist, das Hypertext Transfer Protocol
zu benutzen. In diesem Protokoll ist der Standard für den Umgang mit WWW-Dokumenten festgelegt.
Bei neueren Browsern ab Version 4.0 kann auf die Eingabe des Kürzels "http://" verzichtet werden, da dieses vom Browser
automatisch ergänzt wird. Es reicht dann also die Eingabe der Internetadresse beginnend mit dem Kürzel "www."
http://www.
Das Kürzel WWW weist darauf hin, wo das angeforderte Dokument zu finden ist, also im World Wide Web .
http://www.dguv.de (bzw.) www.dguv.de
Im Folgenden erscheint der Name (z. B. einer Institution) und der sogenannte Ländercode. "de" weist hier darauf hin,
dass es sich um eine deutsche Seite handelt (.at = Österreich, .uk = Großbritannien, .ch = Schweiz, usw.). Ursprünglich
benutzte nur die USA weitere Codes. Hier gibt der Code inhaltliche Auskünfte wie: .com = kommerzielles Angebot, .edu =
Bildungseinrichtungen, Universitäten, .gov = Regierungsinstitution, .org= nichtkommerzielle Institution. Da das
Internet weltweit und somit länderübergreifend ist, sind auch viele kommerzielle deutsche Anbieter unter dem Code
".com" zu erreichen. Inzwischen wurden viele weitere Top-Level-Domains freigegeben, so z. B. .biz, .org, .net.
Nach der Adresse des Computers folgen die Angaben über Ordner/Verzeichnisse und Unterordner/Unterverzeichnisse auf der Festplatte des angefragten Computers (Servers). Diese sind jeweils durch Schrägstrich unterteilt, bis hin zum Dateinamen des angeforderten Dokuments, das durch die Endung " htm" oder "html" als Dokument identifizierbar ist, welches in Hypertext Markup Language verfasst wurde.
http://www.dguv.de/inhalt/bildung/index.html
Sollte es nach Eingabe der Adresse zu Fehlermeldungen kommen, ist entweder die Adresse falsch geschrieben worden (z.B. GROSS/kleinschreibung, Umlaute ä,ü,ö, statt ae,ue,oe), ein Dokument wird nicht mehr zur Verfügung gestellt oder der Rechner ist vorübergehend (z.B. für Wartungsarbeiten) abgeschaltet. Bei solchen (durch nicht mehr existierende oder umbenannte Seiten erzeugten) Fehlermeldungen kann man versuchen die Adresse "von hinten" zu kürzen, jeweils bis zum nächsten Schrägstrich und sich gegebenenfalls von der Homepage aus dann zum gewünschten Angebot durchklicken.
Das Browsen (= das Blättern im Web)
Wenn die Adresse richtig war und alle Daten-Päckchen angekommen sind, kann es also losgehen mit dem Blättern oder
Surfen. Zumeist sind Internetseiten so aufgebaut, dass sie grafisch ansprechend, informativ, übersichtlich und
weiterführend sind (leider ist das nicht immer der Fall). Nachdem man also die Informationen einer Seite gelesen hat,
hat man die Möglichkeit weitere Seiten anzufordern, indem man auf so genannte Links (engl. Verbindungen) klickt. Diese erkennt man im Allgemeinen daran, dass sie farblich abgesetzt
und unterstrichen sind. Fährt man mit dem Mauszeiger über einen solchen Link, wird der Zeiger als kleine Hand
dargestellt und in der Statuszeile des Browsers (unten links) erscheint die Adresse zu der der Link führen wird. Ein
einfacher Klick mit der Maus und schon wird diese Seite angefordert - und so kann es nun ewig weitergehen, kreuz und
quer durch das globale Internet.
Die Gestaltung von Web-Seiten fordert Webdesigner, Grafiker und Programmierer zu immer neuen Experimenten heraus. Doch nicht jede Seite ist wirklich informativ und übersichtlich aufgebaut. Nicht jede Seite beinhaltet Links und nicht immer sind die Links wirklich als solche erkennbar (z. B. wenn eine Abbildung verlinkt ist).
Sollte der Aufbau einer Seite mal stocken oder sogar eine Fehlermeldung über nicht darstellbare Elemente erscheinen, so liegt hier meist ein Programmierungsfehler und kein Bedienungsfehler vor.

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